Wieder posiert Mesut Özil mit Türkei-Präsident Recep Tayyip Erdogan. Instagram/m10_official

Er kann es nicht lassen. Wieder provoziert Ex-Nationalspieler Mesut Özil (33) mit einem Bild auf Instagram. Wieder zeigt es ihn mit dem Türkei-Präsident Recep Tayyip Erdogan (67). 

Die Zuneigung scheint sehr innig zu sein. Und dem Ex-Profi von Werder Bremen und Arsenal London sind die Reaktionen offenbar völlig schnuppe. Der Fußballer, aktuell bei Fenerbahce Istanbul unter Vertrag, postete das Foto von sich, Erdogan und dem Ex-Profi und heutigen TV-Experten Ridvan Dilmen (59) auf seinem Instagram-Kanal.

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„Fußball-Gespräche“ mit Erdogan

Dazu schreib er in Türkisch und Englisch: „Football Talks with our President R.T.E and Ridvan Dilmen“ (Fußball-Gespräche mit Recep Tayyip Erdogan und Ridvan Dilmen).

Es ist nicht das erste Mal, dass Özil sich demonstrativ an die Seite des - vorsichtig formuliert - umstrittenen Präsidenten der Türkei stellt. Vor der WM in Russland 2018 geriet er in Deutschland bereits ins Kreuzfeuer Kritik, weil er ein Foto mit Erdogan veröffentlicht hatte.  

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Özils Aus in der Nationalmannschaft

Nach dem Turnier (das mit einem peinlichen Vorrunden-Ausscheiden jäh endete) trat Özil aus der deutschen Nationalmannschaft zurück. In Deutschland wollte ihn in der Folge kein Verein mehr. Derzeit spielt er für Fenerbahce in Istanbul.

Aufhorchen ließ ein Jahr später, dass Özil Erdogan auch zu seiner Hochzeit mit Ex-Miss-Türkei Amine Gülse (28) eingeladen hatte. Mehr noch: Er machte ihn sogar zu seinem Trauzeugen. 

Mesut Özil  in Trikot von Fenerbahce Istanbul.  AFP/Ozan Kose

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Auch sportlich läuft es nicht für Özil

Die neuen Fotos werden den Profi in Deutschland nicht populärer machen. Und auch sportlich läuft es derzeit gar nicht gut für ihn. Nach mäßigen Leistungen ist er bei den Fans in der Kritik. Erst vor zwei Wochen leistete er sich nach seiner Auswechslung in einem Europa-League-Spiel einen Ausraster. Demonstrativ warf er sein Trikot auf den Boden und trat Wasserflaschen um. Auch das kam nicht gut an.

Zuletzt fehlte er – offiziell, weil er sich verletzt hat.