Das Wetter und die Bauernregeln. Seit Jahrhunderten beobachten Menschen Naturphänomene, um daraus Vorhersagen für das Wetter abzuleiten. Und der heutige 24. Februar, der sogenannte Matthias-Tag, macht Hoffnung. Auf einen warmen Frühling und ein Ende der Kälte.
Laut Bauernregel wird es kein kaltes Wetter mehr geben
Für die Bauern war früher klar: „War es an Matthias kalt, auch der Frost noch lang anhalt.“ Oder: „Ist es an St. Matthias kalt, hat die Kälte noch lang Gewalt.“ Doch die Kälte hat sich zum Glück von dannen gemacht.
Die Bauernregeln gelten zwar als Volksweisheiten, beruhen jedoch oft auf langjähriger Erfahrung und regionalen Klimamustern. Sie hatten vor allem für die Landwirtschaft eine große Bedeutung. Die Ursprünge reichen bis ins Mittelalter zurück. Verblüffend ist, dass einige Regeln überraschend oft zutreffen. Die bekannteste Bauernregel lautet wohl: „April, April – der macht, was er will.“

Doch zurück zum 24. Februar. Der Monat neigt sich dem Ende entgegen, und in ganz Deutschland steigen die (milden) Temperaturen. In Frankfurt, Köln oder Karlsruhe kletterte das Thermometer am Dienstag auf jeweils 12 Grad, in München auf 8, in Hamburg immerhin auf 9. Und Berlin? Hier könnte es am Freitag sogar 17 Grad warm werden.
Die Prognose für den 24. Februar wird nicht eintreten
Nach der Bauernregel würden kalte Temperaturen am Matthias-Tag auf anhaltenden Frost hinweisen. Da sich die Witterung jedoch gedreht hat, dürfte die Kurve nach oben zeigen, womöglich ein Vorbote für einen angenehmen Frühling und einen warmen Sommer. Heißt: Der Matthias 2026 hat keine Lust auf weitere Kältewochen.




