Es ist die größte Revolution, die es im öffentlichen Nahverkehr in Deutschland jemals gab: das Deutschlandticket. Der Fahrschein startete als 9-Euro-Ticket rund um die Corona-Pandemie, wurde später zum 49-Euro-Ticket. Inzwischen ist der Preis auf 63 Euro gestiegen. Nun soll das Ticket aber wieder günstiger werden und zum ursprünglichen Preis zurückkehren. Das Problem: Nicht für jeden …
Deutschlandticket nur 49 Euro – unter dieser Bedingung
Nutzen Sie das Deutschlandticket? Dann haben Sie sicherlich auch die Preiserhöhungen in den vergangenen Jahren mitgemacht. Von ursprünglich 49 Euro ging es rauf auf 63. Ein Anstieg, der das Ticket teurer macht – für Vielfahrer lohnt es sich aber trotzdem noch. Genutzt werden kann es im Regionalverkehr und in den Regionalzügen der Deutschen Bahn – mit guten Verbindungen kann man damit also auch Deutschland bereisen. Nur Schnellzüge sind leider nicht drin.
Nun rauscht der Preis aber wieder runter: Das Ticket soll zukünftig wieder nur 49 Euro kosten. Der Haken: Nur für eine bestimmte Personengruppe und in einer bestimmten Stadt. Es geht um Hamburg – und um Senioren. In der Hansestadt wird der Ticketpreis für alle Menschen ab 67 wieder gesenkt, sie zahlen zukünftig 49 Euro. Wer nicht in Hamburg gemeldet ist oder jünger ist als 67 Jahre, geht dabei leider leer aus.

Die Finanzierung des für Senioren vergünstigten Tickets übernimmt laut Berichten die Stadt Hamburg. Der Preis soll automatisch angepasst werden, das vorhandene Ticket wird also weiter genutzt. Ein ähnliches Modell gilt übrigens seit dem 1. Januar in Mecklenburg-Vorpommern: Hier wird das Deutschlandticket sogar für nur 43 Euro angeboten. Hier gilt der Rabatt beim Fahrschein für Seniorinnen und Senioren über 65 Jahren, die ihren Wohnsitz in dem Bundesland haben.
Hamburgs Seniorinnen und Senioren werden entlastet
Nun dürfen also auch Hamburgs Seniorinnen und Senioren jubeln. Für sie wird der Nahverkehr in ganz Deutschland noch günstiger. „Ab dem 1. Mai wird es nun auch ein vergünstigtes Deutschlandticket für die rund 300.000 in Hamburg lebenden Seniorinnen und Senioren geben, das eine jährliche Ersparnis von 168 Euro ermöglicht“, sagt Hamburgs Verkehrssenator Dr. Anjes Tjarks.


