Die US-Regierung macht Ernst. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth (45) hat den Abzug von etwa 5.000 US-Soldaten aus Deutschland angeordnet – und zwar innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate.
In Deutschland sind noch 39 000 Soldaten stationiert
Aktuell sind noch rund 39.000 US-Soldaten in Deutschland stationiert. US-Präsident Donald Trump (79) hatte jüngst bereits angekündigt, einen entsprechenden Schritt zu prüfen. Zuvor hatte er deutliche Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz (70) geübt, weil dieser sich kritisch über die US-Offensive gegen den Iran geäußert hatte.
In Europa gibt es seit Jahrzehnten Dutzende große US-Militärstützpunkte. Bei den weltumspannenden Einsätzen der Amerikaner – etwa im Nahen Osten – sind sie von enormer Bedeutung: Hier sind Truppen, Waffen, Schiffe und Flugzeuge stationiert, es werden Drohnen gesteuert oder auch Verletzte versorgt.
In Deutschland gehören dazu das US-Oberkommando für Europa (EUCOM) in Stuttgart sowie als Drehkreuz der US-Luftwaffe der Flugplatz Ramstein in Rheinland-Pfalz. Weitere wichtige Stützpunkte unterhalten die USA in Italien und in Großbritannien.

Aktuell sind nach Angaben des US-Militärs rund 86.000 Soldaten in Europa stationiert – davon etwa 39.000 in Deutschland. Der US-Kongress hatte Ende 2025 einen Sicherheitsmechanismus beschlossen: Die Gesamtzahl der Streitkräfte, die dauerhaft im Zuständigkeitsbereich des Europa-Kommandos sind, darf nicht länger als 45 Tage unter 76.000 liegen.
Trump hatte bereits in seiner ersten Amtszeit mit einer Reduzierung gedroht
US-Präsident Donald Trump (79) hatte bereits in seiner ersten Amtszeit (2017 bis 2021) mit einer Reduzierung des Truppenkontingents in Deutschland gedroht. Damals kündigte er einige Monate vor seinem Abschied aus dem Weißen Haus an, 12.000 der damals rund 35.000 US-Soldaten aus Deutschland abzuziehen.




