20 Minuten Fußball, dann bricht alles auseinander. Beim Zweitliga-Duell zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC eskaliert die Lage völlig. Fans stürmen den Innenraum, Pyro fliegt durch das Stadion – und plötzlich geht es nicht mehr um Aufstieg, sondern um Sicherheit. Ein Spiel, das alles entscheiden sollte, droht im Chaos zu enden.
Fans stürmen den Innenraum
Es sollte das erste Endspiel im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga werden. Stattdessen liefert Dresden ein Bild, das den Fußball erschüttert.

Gerade einmal 20 Minuten sind gespielt, als Schiedsrichter Sven Jablonski hektisch reagiert. Er gestikuliert wild, bricht die Partie sofort ab und schickt beide Teams in die Katakomben. Der Grund: blanke Eskalation auf den Rängen – und plötzlich auch auf dem Rasen.
Pyro fliegt durch das Stadion
Anhänger beider Lager klettern in den Innenraum. Dresden-Fans sprinten über den Platz, direkt vor den Hertha-Block. Böller explodieren, Raketen schießen durch die Luft, Pyrotechnik fliegt unkontrolliert – sogar in neutrale Zuschauerbereiche. Szenen, die verstören. Szenen, die Angst machen.

Minutenlang passiert: nichts. Dann rückt endlich die Polizei an. Mit einer Hundertschaft treiben die Beamten die Dresdner Anhänger zurück in ihren Block. Ein Kraftakt. Ein Ausnahmezustand.
Polizei bei Hertha-Spiel in Dresden auf dem Rasen
Es sind Bilder, die so im deutschen Profifußball kaum vorstellbar waren – und die doch plötzlich Realität sind. Der Hintergrund: Die Rivalität zwischen beiden Fanlagern brodelt seit Monaten.
Und jetzt? Jetzt explodiert dieser Konflikt mitten im Spiel. Offenbar haben Dynamo-Fans eine Hertha-Fahne gestohlen. Als diese hochgehalten wird, brennen einigen Chaoten auf beiden Seiten die Sicherungen durch.


