Das wird langsam unheimlich, unheimlich erfolgreich. Hertha BSC gewinnt das fünfte Liga-Spiel in Folge und wieder ohne Gegentor. 1:0 bei Holstein Kiel, ein Auswärtssieg beim Heimatverein des Hertha-Kapitäns Fabian Reese, der am Sonnabend auch noch seinen 28. Ehrentag feierte. Nach dem Abpfiff verriet er seinen Geburtstagsschwur mit der Mannschaft.
„Ich habe zu den Jungs vor dem Spiel gesagt, dass ich an meinem Geburtstag einen Wunsch habe: Drei Punkte, und das mit einem Zu-Null-Spiel. Das ist uns gelungen“, freute sich Reese riesig. Normalerweise wäre er noch in Kiel geblieben und hätte bei seiner Oma Schwarzwälder Kirschtorte geschlemmt. Doch der Besuch muss ausfallen, weil Hertha schon am Dienstag im Pokal gegen Kaiserslautern spielt.
Reese weiter: „Am Dienstag wartet nun mit Kaiserslautern wieder ein unangenehm zu bespielender Gegner, das wird ein Härtetest.“ Dafür muss ich der Kapitän einen anderen Siegesschwur einfallen lassen. Und das sagten die anderen Hertha-Spieler zum 1:0 in Kiel.
Torschütze Dawid Kownacki
„Das hätte ich mir nicht besser erträumen können. Nach zwei Monaten Verletzungspause das Tor zum 1:0-Siegtreffer zu erzielen ist schön. Es war gar nicht so einfach in diese Mannschaft, die über die vergangenen Wochen so gut gespielt hat, kompakter verteidigt und selbstbewusst geworden ist, zurückzukehren. Ich wollte direkt helfen und bin glücklich, dass das geklappt hat.“

Spielmacher Paul Seguin
„Es war wieder eine ordentliche Leistung, bei der wir wenig zugelassen haben, in Ballbesitz strukturierter waren und die besseren Chancen hatten. Es ist vielleicht nicht immer spektakulär, aber wir ziehen alle an einem Strang und sind gut organisiert, das ist ein sehr gutes Gefühl. Dass immer noch Jungs reinkommen können, die dich als Team besser machen. Das ist eine echte Waffe. Aber: Wir müssen demütig bleiben!“


