Paypal will Strafgebühren von bis zu zehn Euro von inaktiven Nutzern verlangen.
Paypal will Strafgebühren von bis zu zehn Euro von inaktiven Nutzern verlangen. Imago/NurPhoto

Paypal gehört zu den beliebtesten Zahldiensten für Einkäufe im Internet. Laut eigenen Angaben wird der Dienst von mehr als 29 Millionen Menschen in Deutschland genutzt. Doch unter ihnen scheint es einige mit inaktiven Konten zu geben. Denn der Dienst führte Strafgebühren ein, die bis zu zehn Euro pro Jahr betragen können.

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So hat der Bezahldienst Strafgebühren für inaktive Konten bereits 2021 angekündigt und wollte diese auch im Dezember 2021 einziehen. Doch nun macht Paypal erneut Druck, schreibt laut dem IT-Blog Caschys sogar Nutzer direkt an und droht in Deutschland mit den Gebühren. 

Bisher ging Paypal vor allem in anderen Ländern gegen inaktive Konten vor. Jetzt weitet das Unternehmen die Strafen allerdings auch auf Deutschland aus.

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Paypal droht mit Strafgebühren von bis zu zehn Euro

So sind vorerst nur Unternehmenskonten betroffen, die seit mehr als zwölf Monaten inaktiv sind. Wenn deren Guthaben mehr als zehn Euro beträgt, zieht Paypal zehn Euro Strafgebühr für die Nichtnutzung ein. Liegt der Guthabenbetrag darunter, zieht Paypal einfach das gesamte Guthaben ein.

Glück haben Nutzer mit seit einem Jahr inaktiven Geschäftskonten, die über kein Guthaben verfügen. Ihnen wird keine Strafgebühr abgezogen. Dennoch droht Paypal allen Nutzern mit inaktiven Konten: Bei weiterer Inaktivität will der Bezahldienst ihre Konten schließen. Wenn ein Konto weitere 60 Tage inaktiv bleibt, kann dieses Konto nach Ablauf der 60 Tage geschlossen werden.

So lassen sich die Paypal-Strafen ganz einfach vermeiden

Immerhin gibt es für die Nutzer einen einfachen Weg, die Strafe zu vermeiden: Sie müssen sich lediglich einloggen, Geld senden oder abheben oder mit dem Paypal-Konto eine Zahlung tätigen. Auch spenden würde als Aktion gelten, die eine Schließung des Kontos vorerst verhindert. Lediglich der Empfang von Geld ohne Einloggen gelte nicht als Aktion, die eine Schließung des Paypal-Kontos verhindert, heißt es.

Gut zu wissen: Bisher gilt die Strafgebühr nur für Geschäftskonten. Persönliche Konten, die in Deutschland, Österreich, Polen, Ungarn, Italien oder Griechenland registriert sind, sind von der Erhebung der Strafgebühr für das Jahr 2022 ausgenommen. Doch ob das auch so bleibt, lässt Paypal in seinen Ankündigungen bewusst offen.