So kommt ein wahrer Champion zurück. Nach dem 1:4 in Straubing am Freitag wuppen die Eisbären Teil zwei ihres Bayern-Auswärtsdoppel und gewinnen bei Meister München vor 5728 Zuschauern in der ausverkauften Olympia-Eishalle 6:3 (2:0, 2:1, 2:2). Netter Nebeneffekt: Jetzt gibt es am am Freitag (19.30 Uhr, MB-Arena) ein echtes Endspiel um Rang 1 nach der DEL-Hauptrunde. (Noch-)Spitzenreiter Bremerhaven holte beim 4:3 nach Verlängerung zwei Punkte, also braucht der EHC dann einen Sieg nach 60 Minuten für den Platz an der Sonne.
Dabei gibt es schlechte Kunde vorm ersten Bully in München: Nach dem noch verletzten Ty Ronning sowie den schon in Straubing erkrankt fehlenden Lean Bergmann und Thomas Schemitsch meldet sich kurzfristig auch Marcel Noebels krank. Doch der DEL-Rekordmeister kann auch ohne seinen Scorerkönig. Und das auch noch richtig gut.
Freddie Tiffels trifft doppelt bei seinem Ex-Klub
Freddie Tiffels eröffnet in einem giftigen Spiel mit vielen Strafzeiten (am Ende stehen bei München 26, beim EHC 34 auf dem Board) bei seinem Ex-Klub den Tor-Reigen, fälscht bei Überzahl einen Schuss von Jonas Müller zum 1:0 ab (5.). Kai Wissmann erhöht beinahe exakt mit Ablauf eines Powerplays mit einem platzierten Schuss auf 2:0 (19.).
Und als München durch Chris DeSousa in doppelter Überzahl verkürzt (25.), schlägt der EHC eiskalt zurück. Tiffels erzielt mit einem ganz krummen Ding, als er RB-Torwart Mathias Niederberger den Puck von hinterm Tor ans Knie schießt und das Spielgerät dann irgendwie den Weg über die Linie findet, das 3:1 (28.).


