Er duckt sich nicht, er gesteht – und schockiert: „Ich hatte die finale Entscheidung getroffen, es zu machen.“ Er habe sich radikalisiert – „der Teufel steckte in meinem Kopf“. Mit diesen Gedanken habe er einen islamistischen Anschlag verüben wollen.
Juden und Ungläubige sollten die Opfer werden
Er wollte als Märtyrer verehrt werden. Der Tat sollten in Berlin lebende Juden sowie seiner Ansicht nach „Ungläubige“ zum Opfer fallen. Einen genauen Tatort gab es wohl noch nicht.
Abdullah R. kam Ende 2023 nach Deutschland. Mit der Erlaubnis seiner Mutter. R.: „Ich wollte arbeiten, Geld verdienen, ein Auto kaufen. Doch dann änderten sich meine Träume und Ziele.“ Er habe sich radikalisiert. „Ab Ramadan 2025“, wie er sagt
Im Internet sei es geschehen – in Chats mit Islamisten, dann habe er Veröffentlichungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geschaut. Dort sei gegen Europa gehetzt worden - auch mit Bildern von Raketen.

Syrer R.: „Ich dachte darüber nach, hier zum Märtyrer zu werden.“ Ein Chat-Partner habe ihn bestärkt. Der abscheuliche Plan: „Erst mit einem Messer, dann würde ich einen Sprengstoffgürtel einsetzen.“ Für einen Selbstmordanschlag.
Er bestellte im Internet Zutaten für eine Bombe
Immer mehr IS-Videos seien bei ihm aufgetaucht. R.: „Ich habe meine Gedanken vom IS bekommen.“ Er beschaffte sich Anleitungen zum Bau einer Sprengvorrichtun und bestellte im Internet Bomben-Zutaten.
Für sein Umfeld wohnte er unauffällig bei seinem Onkel in Neukölln, half in dessen Reisebüro als Laufbursche. Doch der mutmaßliche IS-Fanatiker war den Ermittlern in den sozialen Medien aufgefallen. Mehrfach soll R. IS-Propaganda geteilt haben.




