Während in einigen deutschen Städten das Streusalz knapp wird, gibt Berlin Entwarnung. Trotz Dauerfrost und neuer Glatteis-Warnungen sieht sich die Hauptstadt gut vorbereitet. Die Berliner Stadtreinigung meldet volle Lager und genügend Personal für die kommenden Wintertage.
Berlin gut gerüstet für Eis und Glätte
Der Deutsche Wetterdienst warnt ab Sonntagabend vor gefährlichem Glatteis in Berlin und Brandenburg. Regen trifft auf gefrorene Böden, in der Nacht zum Montag können Straßen und Wege spiegelglatt werden. Doch anders als in vielen Kommunen im Bundesgebiet muss Berlin vorerst nicht an Streusalz sparen.
Nach Angaben der BSR gegenüber dem Berliner KURIER stehen rund 2300 Beschäftigte mit 540 Räum- und Streufahrzeugen bereit. Gearbeitet wird in mehreren Schichten, bei Bedarf auch rund um die Uhr. Die Streugutlager seien derzeit ausreichend gefüllt, verbrauchtes Salz werde laufend nachbestellt und auch geliefert.
Anders ist die Lage in vielen anderen Regionen in Deutschland. Dort melden Städte und Gemeinden bereits leere Silos und Probleme beim Nachschub. Experten warnen, dass sich die Salzvorräte bei anhaltendem Frost weiter verringern könnten.

Die BSR ist ausschließlich für Stadtautobahnen, Straßen, Fußgängerüberwege, Radfahrstreifen, Radwege, Haltestellen, öffentliche Plätze sowie Fußgängerzonen verantwortlich.
Anwohner sind in der Pflicht
In Berlin setzt man deshalb auf die Mithilfe der Anwohner. Gehwege bleiben in der Verantwortung der jeweiligen Anlieger. Auch die Zugänge zu Mülltonnen müssen schnee- und eisfrei sein, damit die Müllabfuhr arbeiten kann. Schnee auf den Tonnen sollte ebenfalls entfernt werden.



