Ein ungewöhnlicher Einsatz für die Berliner Polizei. Am Montag retteten Einsatzkräfte einen Schwan aus dem fünften Stock eines Wohnhauses. Das Tier hat es aus unerklärlichen Gründen auf einen Balkon geschafft.
Schwanrettung am Paul-Lincke-Ufer
„Schon mal einem Schwan im fünften Obergeschoss begegnet? Gestern wurden unsere Kolleginnen und Kollegen vom Regionalabschnitt A52/53 zu einer besonderen Tierrettung nach Kreuzberg alarmiert“, beginnt die Polizei einen ungewöhnlichen Post auf Facebook.
Ein Pförtner entdeckte den Schwan bereits am Vortag auf dem Balkon im fünften Stock am Paul-Lincke-Ufer und informierte die Polizei. Dann wurde es spannend: Obwohl der Wohnungsinhaber nicht in Berlin war, gab er dem Pförtner und der Polizei die Erlaubnis, die Wohnung zu betreten.
So hatten die Einsatzkräfte die Möglichkeit, die Wohnung zu öffnen und den Schwan vom Balkon und seiner misslichen Lage zu befreien. Die Polizisten sicherten den in eine Decke eingewickelten Schwan und posierten stolz für die Kamera. Alle grinsten vor Freude, denn auch für die Beamten war diese Rettungsaktion sicherlich packend.

Das geschwächte Tier wurde für die weitere Versorgung in eine Tierklinik gebracht. „Ein wirklich nicht alltäglicher Einsatz. Wir wünschen dem gefiederten Patienten gute Besserung“, heißt es auf Facebook weiter.
Auch zwei Fuchsbabys wurden vor dem Tod gerettet
Ebenfalls am Montag gab es eine weitere Rettungsaktion, diesmal in Berlin-Spandau. Zwei Fuchsbabys wurden aus einem tiefen Rohrschacht gerettet. Die Welpen waren schon mehrere Tage in dem Schacht gefangen und schrien um Hilfe.



