Diese Rettung kam gerade noch rechtzeitig. Zwei Fuchsbabys wurden am Montag aus einem tiefen Regenrohrschacht in Berlin-Spandau gerettet. Den Tieren ging es körperlich nicht gut. Jetzt werden sie von der Berliner Fuchshilfe versorgt und gesund gepflegt.
Fuchsbabys waren Regen und Kälte ausgesetzt
Tierisches Drama in Spandau. Die Berliner Polizei, vom Abschnitt 22, hat gemeinsam mit der Feuerwehr zwei kleine Fuchswelpen befreit. Wohl seit mehreren Tagen kämpften die kleinen Tierchen ums Überleben, waren lange der Kälte und dem Regen ausgesetzt.
Auf Facebook schreibt die Polizei dazu: „Ein tierisch erfolgreicher Einsatz unseres Abschnitts 22 zusammen mit der Berliner Feuerwehr. Einen großen Dank an die Fuchshilfe Berlin. Wir wünschen den Welpen gute Besserung.“
Laut RBB24 leben rund 4500 Füchse in Berlin. Die Tiere laufen häufig leichtmütig über die Straßen. Wie auch hier kommt es gelegentlich zu unschönen Unfällen.

Die Welpen hätten nicht mehr viel Zeit gehabt
Wenn die Polizei und Feuerwehr nach der Alarmierung nicht sofort gehandelt hätten, hätten die Welpen nicht lange überlebt, schreibt die Berliner Fuchshilfe. Die Babys sind glücklicherweise einem traurigen Schicksal entkommen.
Weiter heißt es von der Fuchshilfe: „Warum die Anwohner, die die Schreie der Kleinen seit Tagen gehört haben, erst heute Hilfe holten, wissen wir nicht. Zum Glück sind sie noch am Leben. Sie waren stark dehydriert, unterkühlt und auch extrem dünn. Aber wir geben unser Bestes, die beiden wieder auf die Beinchen zu bekommen.“



