2025 kamen in Berlin 37 Menschen im Straßenverkehr ums Leben. Fünf Todesopfer waren mit dem Rad unterwegs. Montagnachmittag ist wieder ein Radfahrer in der Hauptstadt gestorben. Die Umstände sind tragisch. Denn das Opfer kollidierte in Friedrichshain mit einem anderen Radler.
Unfall ereignet sich auf der Mühlenstraße
Das war passiert: Am vergangenen Freitag fuhr ein 14-Jähriger gegen 17.50 Uhr mit seinem Fahrrad auf dem Radstreifen die Mühlenstraße in Fahrtrichtung Warschauer Straße entlang. Auf Höhe der Mildred-Harnack-Straße (Berlin-Friedrichshain) hielt er an einer roten Ampel.
Laut Zeugen fuhr der 65-Jährige mit hoher Geschwindigkeit auf die rote Ampel zu und kam nicht mehr rechtzeitig zum Stehen. Folge: der Zusammenstoß mit dem 14-Jährigen.
Der 65-Jährige stürzte über den Lenker zu Boden und blieb bewusstlos liegen. Anschließend wurde er ins Krankenhaus gebracht, wo er auf die Intensivstation kam. Der 14-Jährige blieb unverletzt. Der Senior erlag Montag nun seinen schweren Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Die Ermittlungen der Polizei laufen.

Und das Thema Fahrradverkehrssicherheit bleibt somit im Fokus von Politik und Öffentlichkeit. Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad im Alltag, gleichzeitig bleibt die Unfalllage angespannt. Jährlich werden zahlreiche Radfahrende bei Verkehrsunfällen verletzt, immer wieder gibt es auch tödliche Zwischenfälle. Besonders gefährlich sind Kreuzungen, abbiegende Autos und Lkw sowie unübersichtliche Radführungen.
Berlin hat den Ausbau von Radwegen vorangetrieben
Zwar hat Berlin in den vergangenen Jahren den Ausbau von Radwegen vorangetrieben und mit sogenannten Pop‑up‑Radwegen neue Flächen geschaffen. Doch vielerorts fehlt es weiterhin an durchgängigen, klar getrennten und sicheren Radverkehrsanlagen. Häufig enden Radwege abrupt oder führen direkt in Konfliktzonen mit dem Autoverkehr.




