Was ist los in Berlin? Die Polizei vermeldet erneut Schüsse in der Hauptstadt. Diesmal in der Ritterstraße in Kreuzberg.
Unbekannte geben gegen 2 Uhr mehrere Schüsse ab
Laut Polizei gaben Unbekannte in der vergangenen Nacht gegen 2 Uhr mehrere Schüsse ab. Ein Bewohner alarmierte die Polizei, die eingetroffenen Einsatzkräfte stellten daraufhin mehrere Einschusslöcher in den Fenstern einer Wohnung des Hauses fest. Verletzt wurde niemand.
Auch in diesem Fall hat die sogenannte „BAO Ferrum“ des Landeskriminalamts die Ermittlungen übernommen. Die Sondereinheit wurde im November 2025 speziell zur Bekämpfung von Schusswaffenkriminalität gegründet. Hunderte Beamte sind regelmäßig im Einsatz. Es gibt Razzien, Kontrollen und Festnahmen. Allein in wenigen Monaten wurden zwölf scharfe Waffen und fast 200 Patronen beschlagnahmt.
Auch in Tegel fielen in der Nacht auf Freitag Schüsse
Doch die Gewalt hört nicht auf. In der Nacht auf Freitag wurde ein Mann in Tegel in seinem Auto von Kugeln im Oberkörper getroffen. Der Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam zum Stehen und blieb schwer verletzt im Wagen sitzen. Spurensicherer suchten bis tief in die Nacht nach Patronenhülsen und Einschusslöchern in der Buddestraße.
In den vergangenen Tagen häufen sich die Schüsse in Berlin. In Kreuzberg wurde auf ein Geschäft gefeuert, in Wedding auf eine Shisha-Bar, in Neukölln auf eine Werkstatt. In Köpenick schossen Unbekannte zuletzt auf eine Wohnungstür. Dort entdeckten die Beamten mehrere Einschusslöcher.
Offenbar hatten die Unbekannte gezielt auf die Tür geschossen. Zum Glück befand sich zum Tatzeitpunkt niemand in der Wohnung. Wie nun in der Ritterstraße auch, wurde niemand verletzt.




