Wohnungsbrand

Feuerdrama am frühen Morgen in Berlin – ein Schwerverletzter

In der Gatower Straße in Berlin-Spandau brannte eine Wohnung im ersten Obergeschoss. Der Mieter kam in eine Klinik.

Author - Stefan Henseke
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50 Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr waren am Morgen im Einsatz, um einen Wohnungsbrand in der Gatower Straße zu löschen.
50 Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr waren am Morgen im Einsatz, um einen Wohnungsbrand in der Gatower Straße zu löschen.Belriner Feuerwehr

Am frühen Morgen ging bei der Berliner Feuerwehr ein Notruf ein. Gemeldet wurde ein Wohnungsbrand in der Gatower Straße in Berlin-Spandau. Das Feuer wurde inzwischen gelöscht, doch der Mieter zog sich schwere Verletzungen zu.

Berlin-Spandau: In der Gatower Straße brannte Wohnung

„Am Morgen wurde uns der Brand einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Wilhelmstadt gemeldet“, erklärt ein Sprecher der Berliner Feuerwehr. Die Einsatzkräfte rückten mit einem Großaufgebot an. Sechs Löschfahrzeuge, darunter ein Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr und ein Fahrzeug der Lehrfeuerwache, wurden alarmiert.

In der Gatower Straße brannten schon Einrichtungsgegenstände in einem Zimmer in einer Wohnung im ersten Obergeschoss. Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden, es kam aber zu einer Rauchausbreitung in das Treppenhaus.

Mehrere Wohnungen mussten kontrolliert werden. Mit einem Drucklüfter zur Entrauchung wurde das Treppenhaus wieder freigeblasen.

Der Mieter kam schwer verletzt ins Krankenhaus

Der Mieter der Brandwohnung konnte sich bei Eintreffen der Feuerwehr selbstständig in Sicherheit bringen. Ein ebenfalls alarmierter Notarzt musste aber feststellen, dass sich der Mann bei dem Feuer in seiner Wohnung schwer verletzt hat. Er wurde in ein umliegendes Krankenhaus transportiert.

Der Mieter der Brandwohnung in Berlin-Spandau wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus transportiert.
Der Mieter der Brandwohnung in Berlin-Spandau wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus transportiert.Berliner Feuerwehr

Die anderen Mieter des Hauses wurden mit Pressluft-Atemschutzgeräten rechtzeitig aus ihren Wohnungen evakuiert. Sie wurden während der Kontroll- und Belüftungsmaßnahmen an der Einsatzstelle betreut.

Der Brandort wurde nach Abschluss der Brandbekämpfungs- und Kontrollmaßnahmen zur Ermittlung der Brandursache an die Polizei übergeben. Die Feuerwehr war mit 50 Einsatzkräften vor Ort, dazu kamen auch Beamte von Schutz- und Kriminalpolizei.

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