In Berlin wird geheiratet wie eh und je – aber bitte mit Symbolik und einem Datum, das keiner vergisst. Eine Umfrage unter den Berliner Bezirksämtern zeigt: Hoch im Kurs stehen in diesem Jahr vor allem Termine mit einer Zwei und einer Sechs. Paare lieben diese Kombination. Wir sind eben im Jahr 2026 – und deshalb lassen sich Kombinationen dieser beiden Zahlen einfacher merken. Das ist wohl der Grund, warum Anfragen in einigen Standesämtern jetzt nach oben schnellen.
Steglitz‑Zehlendorf bereitet sich sogar auf einen regelrechten Ansturm vor. Am 26. Juni steigt dort eine „lange Nacht der Eheschließungen“. Mehr Paare, mehr Trauungen, mehr Romantik. 24 zusätzliche Termine sollen möglich sein. Ein Sprecher bestätigt: Dieser Tag wird heiß begehrt.
Treptow-Köpenick: Erste Termine sind ausgebucht
In Treptow‑Köpenick sind die ersten Wunschdaten längst weg. Der Valentinstag 14.02.2026? Voll. Der 06.06.2026? Ebenfalls ausgebucht. Nur der 26.06.2026 ist noch frei – das aber auch nur, weil Termine erst ein halbes Jahr vorher reserviert werden dürfen. Die Nachfrage ist da, die Paare stehen in den Startlöchern.
Auch der Bezirk Charlottenburg‑Wilmersdorf rechnet für diesen besonderen Tag mit einem Hochzeits-Run. Doch der große Schnapszahl‑Hype der 90er und frühen 2000er sei vorbei, heißt es hier. Heutzutage zählen persönliche Geschichten mehr.
Viele Paare wählen das Datum, an dem sie sich kennengelernt haben. Oder den Tag der Verlobung. Manche heiraten am Geburtstag der Mutter oder des besten Freundes. Hauptsache, es bedeutet etwas.


