Flammen-Drama in Berlin Neukölln! Am Donnerstagabend bricht in einem Hinterhaus in der Sanderstraße ein verheerender Brand aus. Eine Wohnung im dritten Obergeschoss steht im Vollbrand, Flammen schlagen aus den Fenstern und greifen sogar auf die Dachkonstruktion über. Dichter Rauch zieht durch das Treppenhaus – Lebensgefahr für die Bewohner!
Vier Bewohner gerettet – einer schwebt in Lebensgefahr
Als die ersten Einsatzkräfte eintreffen, bestätigt sich das schlimme Ausmaß sofort. Während die Feuerwehr mit Hochdruck die Brandbekämpfung einleitet, beginnt parallel die Suche nach Menschen im Gebäude. Vier Bewohner können direkt in Sicherheit gebracht werden – doch für einen von ihnen ist die Lage dramatisch: Mit lebensgefährlichen Verletzungen wird er nach notärztlicher Versorgung in eine Spezialklinik gebracht. Eine weitere Person wird leicht verletzt.
Zunächst herrscht große Ungewissheit. Weil von deutlich mehr Betroffenen ausgegangen wird, löst die Feuerwehr sogar Alarm wegen eines möglichen „Massenanfalls von Verletzten“ aus. Doch diese Befürchtung bestätigt sich glücklicherweise nicht. Vier weitere Bewohner werden untersucht, bleiben aber unverletzt.

Unter schwerem Atemschutz kämpfen sich die Einsatzkräfte durch das Gebäude. Mit vier Strahlrohren gehen sie im Inneren gegen die Flammen vor. Mehrere Wohnungen müssen gewaltsam geöffnet und kontrolliert werden, weil sich der Rauch im gesamten Treppenhaus ausgebreitet hat.
Insgesamt kommen 33 Atemschutzgeräte sowie ein Drucklüfter zur Entrauchung zum Einsatz. Sogar ein spezieller Hygiene-Wagen wird benötigt, um verschmutzte Einsatzkleidung zu tauschen.
Für die evakuierten Bewohner stehen zwischenzeitlich Busse bereit, um sie zu betreuen. Gleichzeitig wird das Gebäude aus Sicherheitsgründen komplett von Strom und Gas getrennt. Nachdem die Flammen gelöscht sind, übernimmt die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache.
Erneuter Brand in der Nacht
Doch die Nacht ist noch nicht vorbei: Um 1.21 Uhr wird die Feuerwehr erneut alarmiert – wieder brennt es im selben Gebäude! Die Einsatzkräfte greifen sofort ein und können das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Dabei verletzte sich allerdings ein Feuerwehrmann leicht am Bein und muss vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden.


