Inferno in Berlin! In Staaken kam es in der Nacht von Sonntag auf Montag zu einem schrecklichen Brand im Gebäude einer ehemaligen Kindertagesstätte. Das Haus stand vollständig in Flammen, konnte nicht gerettet werden. Fotos zeigen die Katastrophe. Die Feuerwehr Berlin war mit einem Großaufgebot im Einsatz.
Brand in Kita: Flammen schlugen 20 Meter hoch
Das Feuer brach in einer ehemaligen Kindertagesstätte in der Treuenbrietzener Straße im Märkischen Viertel aus. Schon am späten Sonntagabend gegen 22.20 Uhr wurden die Rettungskräfte alarmiert – als sie vor Ort eintrafen, schlugen Flammen aus dem Gebäude. Sofort begannen die Einsatzkräfte mit den Löscharbeiten, um den Bau zu retten. Doch schon nach kurzer Zeit stand die Kita in Vollbrand.
Ein Sprecher der Feuerwehr sagte, dass die Flammen rund 20 Meter hoch aus dem Gebäude schlugen. Bilder aus der Nacht zeigen die dramatische Situation: Das riesige Inferno hüllt alles ringsherum in orangenes Licht, eine gigantische Rauchsäule erhebt sich von dem brennenden Gebäude aus in den Himmel. An anderen Stellen des Gebäudes quillt dichter Rauch aus den Fenstern.

Das Feuer breitete sich im gesamten Gebäude aus – es brannte auf rund 1500 Quadratmetern lichterloh. „Der Brand wird mit mehrere Strahlrohren bekämpft“, teilte die Feuerwehr Berlin zu den Löscharbeiten mit. „Unsere Drohnenteam unterstützt bei der Lageerkundung.“ Auch eine Drehleiter kam zum Einsatz.

Doch gegen das verheerende Feuer im Gebäude konnten die Einsatzkräfte nicht viel ausrichten. Nachdem die ehemalige Kindertagesstätte verloren war, konzentrierten sich die Feuerwehrleute darauf, das nebenstehende Gebäude einer Schule vor den Flammen zu schützen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr schon in der Nacht.
Mehr als 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort
Insgesamt 129 Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr seien bei dem Brand im Einsatz gewesen, heißt es. Am frühen Morgen waren noch immer mehr als 100 Feuerwehrleute vor Ort und im Einsatz. Da war der Brand bereits unter Kontrolle, die Lage laut Feuerwehr übersichtlich.
Bitter: Ein Mitarbeiter der Feuerwehr soll sich bei den Arbeiten vor Ort verletzt haben. Er musste in ein nahe gelegenes Krankenhaus transportiert werden. Menschen im Märkischen Viertel können allerdings aufatmen: Laut Feuerwehr bestand für die Anwohner in der Umgebung keine Gefahr.




