Das Baustellen-Chaos am S-Bahn Köpenick nimmt kein Ende. Im April zündet die Deutsche Bahn die nächste Eskalationsstufe. Zehn Tage lang ist eine wichtige Verkehrsverbindung komplett dicht – auch Fans des 1. FC Union wird der Weg ins Stadion an der Alten Försterei versperrt.
Straße ist im April zehn Tage dicht
Köpenick ächzt unter der Baustellen-Welle. Jetzt trifft es wieder mal die Hämmerlingstraße. Für die geplante Verlegung der Straße im Rahmen der „Westumfahrung Bahnhofstraße“ müssen Strom- und Wasserleitungen neu verlegt werden. Die Arbeiten laufen direkt unter der Eisenbahnüberführung. Für Autofahrer bedeutet das: Nichts geht mehr. Betroffen sind aber auch Fans des. 1. FC Union.
Vom 20. April (vormittags) bis 30. April 2026 (nachmittags) ist die Hämmerlingstraße unter der Bahnstrecke voll gesperrt. Kein Durchkommen.
Und genau diese Trasse ist auch ein wichtiger Fußweg in das Stadion an der Alten Försterei. Zum Glück: Ein Heimspiel der eisernen Männer findet in diesem Zeitraum nicht statt. Doch ein Spitzenspiel der Frauenmannschaft ist für den 26. April angesetzt – ausgerechnet das Spiel des 1. FC Union gegen Bayern München, den Spitzenreiter der Frauen-Bundesliga.
Für Autofahrer wird eine Umleitung wird eingerichtet, doch auch die wird schnell an ihre Grenzen stoßen. Gleichzeitig wird der Kreuzungsbereich Hämmerlingstraße/Schmale Straße/Am Bahndamm verengt. Der Verkehr läuft nur noch über mobile Ampeln.

Die Deutsche Bahn bittet um Verständnis. Die Maßnahmen seien nötig, um den Bahnhof Köpenick fit für die Zukunft zu machen. Doch für die Menschen im Kiez bedeutet das vor allem eines: noch mehr Stau.
Denn die neue Sperrung trifft auf ein ganzes Netz bereits laufender Baustellen. Die Bahnhofstraße ist seit langem ein Nadelöhr. Zwischen Bahnhof Köpenick und Friedrichshagener Straße bleibt die Fahrbahn noch bis 29. Februar 2028 auf einen einzigen Fahrstreifen reduziert.
An der Kreuzung Bahnhofstraße/Lindenstraße blockieren Gleisbauarbeiten zusätzlich den Verkehr. Nur ein Fahrstreifen pro Richtung – abwechselnd. Immerhin: Am 8. April soll dieser Abschnitt wieder frei sein.



