Im Urlaub

Brutaler Unfall im Traumurlaub: Berliner (24) gerät in eine Schiffsschraube – Amputation!

Ein Berliner verliert bei einem Bootsunfall in Französisch-Polynesien seinen Unterschenkel. Freunde sammeln jetzt Spenden für Prothese, Reha und Wohnungsumbau.

Author - Mariella Mandurino
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Brian hat bei einem Tauchunfall sein Bein verloren.
Brian hat bei einem Tauchunfall sein Bein verloren.GoFundMe

Brian ist gerade einmal 24 und wollte in Französisch-Polynesien eigentlich nur reisen und die Welt entdecken. Doch nach einem schweren Bootsunfall überlebte der Berliner nur knapp. Sein rechter Unterschenkel musste amputiert werden. Aus dem Traumurlaub wurde ein Albtraum.

Schiffsschraube riss Brians Bein ab

Brian ist noch jung, zu jung, um mit so einem Schicksalsschlag umgehen zu müssen. Anfang April nahmen Brian und sein bester Kumpel an einem geführten Tauchgang teil. Alles lief wunderbar, die beiden jungen Männer entdeckten die Meereswelt von Französisch-Polynesien – bis es wieder an Bord gehen sollte. Im Interview mit RTL erinnert sich Brian: „Durch den hohen Wellengang wurde der Bootsführer vom Boot runtergedrückt beziehungsweise ist runtergefallen und hat dabei Vollgas gegeben.“

Als Brian nach der Operation aufwachte, blieb von seinem Bein nur ein Stumpf über.
Als Brian nach der Operation aufwachte, blieb von seinem Bein nur ein Stumpf über.GoFundMe

Das Boot fuhr weiter und Brian geriet in die Schiffsschraube. Sie riss Brian das Bein ab. „Es war ein Brennen durch das Meerwasser. Ein Abreißen der Gliedmaßen. Das Wasser färbt sich rot. Ich hatte Todesangst. Ich wusste nicht, ob ich überleben werde“, so Brian. Der junge Berliner wurde in ein Krankenhaus nach Tahiti gebracht. Er verlor so viel Blut, dass er mehrere Blut- und Plasmatransfusionen bekam.

Die Ärzte vor Ort entschieden sich, das Bein zu amputieren, es ging nicht anders. „Im Aufwachraum habe ich einen Blick nach unten geschmissen und gesehen: Auf der rechten Seite ist die Bettdecke einfach nur glatt“, erzählt Brian vom schlimmsten Tag seines Lebens.

Nachdem Brians Zustand wieder stabil war, wurde er ins Unfallkrankenhaus in Berlin-Marzahn geflogen. Endlich war er wieder in seiner Heimat, wenn auch noch nicht zuhause und konnte seine Eltern in den Arm schließen.

Freundin ruft Spendenaktion für Brian ins Leben

Nach seinem Unfall hat eine Freundin des Berliners einen Spendenaufruf bei GoFundMe gestartet. Sie beschreibt Brian als lustigen und immer gut gelaunten Menschen, der für sein Umfeld immer da ist. Weiter schreibt Lea: „Was für viele selbstverständlich ist, ist für Brian jetzt eine tägliche Herausforderung: stehen, gehen, sich frei bewegen. Und trotzdem – Brian lebt. Und er will zurück ins Leben.“ Ihr Spendenziel: 40.000 Euro und das Ziel ist fast erreicht!

Brian kämpft und sein Freunde und Familie unterstützen ihn dabei.
Brian kämpft und sein Freunde und Familie unterstützen ihn dabei.GoFundMe

Bis jetzt konnten schon über 35.000 Euro für Brian gesammelt werden. Das Geld ist dafür da, damit Brian seine Wohnung zu einer barrierefreien Wohnung umbauen kann und nicht gezwungen ist, umzuziehen. Auch möchte sich Brian eine hochwertige Prothese zulegen, denn dadurch kann er Mobilität und vor allem Lebensqualität gewinnen. Auch ist das Geld für eine gute Reha und Physiotherapie gedacht.

„Diese Dinge sind keine Extras – sie sind die Grundlage dafür, dass Brian wieder ein selbstbestimmtes Leben führen kann“, schreibt Lea. Außerdem appelliert seine Freundin auf der Seite an die Spender: „Und vielleicht noch wichtiger: Geh Blut oder Plasma spenden. Denn genau diese Spenden haben ihm das Leben gerettet.“

Wie würden Sie mit so einem Schicksalsschlag umgehen? Bitte schreiben Sie uns: leser-bk@berlinerverlag.com