Die bunten, weichen Squishys sind beliebt. Erwachsene schätzen sie als Anti-Stress-Bälle, Kinder haben Freude an den Formen und Figuren zum Quetschen. Dass so ein Squishy auch gefährlich werden kann, musste die 13-jährige Natalee schmerzhaft erfahren. Ein explodiertes Gel-Spielzeug brachte sie ins Krankenhaus.
Die Tochter schreit, der Mutter stockt der Atem
Es war ein heißer Tag, als Kim Staggs ihre Tochter Natalee bei den Großeltern abholte. Kaum waren sie abgefahren, der Riesen-Schreck: Ein Squishy-Spielzeug, das im aufgeheizten Auto gelegen hatte, platzte plötzlich auf. Das 13-jährige Mädchen erlitt dadurch schmerzhafte Verbrennungen. Die Mutter aus dem US-Bundesstaat West Virginia macht den Vorfall nun auf Facebook öffentlich, um andere Familien zu warnen.
„Wir waren noch nicht einmal eine Meile unterwegs, da stieß sie plötzlich einen markerschütternden Schrei aus“, berichtete Kim Staggs dem US-Sender KDKA. „Mir ist das Herz fast stehengeblieben.“
Als die erschreckte Mutter zu ihrer Tochter blickte, sah sie eine durchsichtige, zähflüssige Masse auf deren Beinen. Später stellte sich heraus, dass es sich dabei um Silikon handelte. Offenbar hatte sich das im Inneren des Squishys befindliche Material durch die Hitze im Fahrzeug stark aufgeheizt. Als das Spielzeug platzte, verteilte sich der heiße Inhalt über den Oberschenkeln des Mädchens.

Substanz auf den Beinen wie heißes Karamell
Die Mutter fuhr ihre Teenager-Tochter sofort in die Notaufnahme eines nahegelegenen Krankenhauses. Dort wurde Natalee umgehend behandelt. „Sie haben sie sofort mit Kochsalzlösung gereinigt“, erzählte die Mutter. „Das dauerte eine Weile, weil die Masse auf den Beinen so dickflüssig war. Am ehesten kann man es mit heißem Karamell vergleichen, das etwas abgekühlt ist.“
Die Fotos zeigen deutliche Verbrennungen an den Beinen der 13-Jährigen. Glück im Unglück: Die Verletzungen waren zwar schmerzhaft, heilten aber vergleichsweise gut. Bereits am nächsten Tag zeigte sich eine deutliche Besserung, schwerwiegende Narben sind nicht zu erwarten.
Dennoch machten die Mediziner deutlich, dass der Vorfall wesentlich schlimmer hätte enden können. „Die Krankenschwester sagte: ,Sie hatten nicht nur Glück – Sie sind gesegnet. Wenn es ein anderer Squishy-Typ gewesen wäre, hätte es sehr schlimm ausgehen können‘“, berichtete Staggs. „Er hätte ihr ins Gesicht platzen können oder sonst wohin.“



