Kastanienallee

Noch ein neue Baustelle in Pankow: Das sind die schlimmsten Staufallen in Berlins Norden

Neue Baustellen in Pankow sorgen für noch mehr Staus. Jetzt trifft es auch Rosenthal. Wo Autofahrer ausgebremst werden und welche Sperrungen drohen.

Author - Stefan Henseke
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Die Kastanienallee in Berlin-Rosenthal ist ab dem Morgen in Richtung Hauptstraße zwischen Eschenallee und Taufsteinweg für den Kfz-Verkehr gesperrt.
Die Kastanienallee in Berlin-Rosenthal ist ab dem Morgen in Richtung Hauptstraße zwischen Eschenallee und Taufsteinweg für den Kfz-Verkehr gesperrt.Jürgen Ritter/imago

Bisher blieb der nördliche Teil von Pankow einigermaßen von Baustellen-Chaos verschont. Doch jetzt kommen auch hier immer immer mehr neue Staufallen hinzu. Neu betroffen ist die Kastanienallee im Ortsteil Rosenthal. Dazu: Wo es sonst noch Baustellen gibt, die Autofahrer ausbremsen.

Straße ist in der Kastanienallee abgesackt

In der Kastanienallee in Berlin-Rosenthal ist die Straßen abgesackt. Die Reparaturarbeiten beginnen am Morgen. Die Straße in Richtung Hauptstraße wird deshalb bis Freitag zwischen Eschenallee und Taufsteinweg für den KfZ-Verkehr gesperrt.

Die Kastanienallee in Rosenthal ist ab Taufsteinweg gesperrt.
Die Kastanienallee in Rosenthal ist ab Taufsteinweg gesperrt.Jürgen Ritter/imago

1,5 Kilometer entfernt: Der Heegermühler Weg ist noch bis zum 31. Juli zwischen Marthastraße und Germanenstraße für den Autoverkehr dicht.

2,5 Kilometer entfernt: Leitungsarbeiten bremsen den Verkehr auf der Provinzstraße in Niederschönhausen zwischen Frühlingstraße und Herbststraße aus. Ein Baustellenampel lässt bis zum 4. September Kfz wechselseitig fahren.

3,5 Kilometer entfernt: Auf der Breiten Straße in Pankow gibt es noch bis zum Sonntag (19. Juli) Probleme. Wegen einer Baustelle ist die Fahrbahn am rechten Fahrbahnrand in Richtung Schönholzer Straße vor der Wollankstraße eingeengt.

3,6 Kilometer entfernt: Die S-Bahnbrücke in der Wollankstraße ist die Mega-Staufalle in Pankow. Die Deutsche Bahn baut hier die Brücke neu. Mehrmals gab es schon Vollsperrungen, derzeit läuft der Verkehr
in beiden Richtungen zwischen Schulzestraße und Kattegatstraße nur eingeschränkt. Eine Baustellenampel regelt den Verkehr. Das Abbiegen in die Kattegatstraße ist nicht möglich, ebenso wie die Einfahrt von der Nordbahnstraße auf die Wollankstraße. Mindestens mit 31. Dezember.

3,8 Kilometer entfernt: Bis zum 7. August ist die Mühlenstraße in Pankow zwischen Florastraße und Dolomitenstraße in beiden Richtungen wegen Leitungsarbeiten voll gesperrt. Die Verkehrsinformationszentrale VIZ droht aber schon an: Im Anschluss folgen weitere Arbeiten.

Das sind die größten Berliner Dauerbaustellen

Doch nicht nur die neuen Baustellen sorgen für Ärger. Einige Großprojekte werden Autofahrer noch jahrelang begleiten.

Ein besonders hartnäckiger Stau-Hotspot bleibt die Bahnhofstraße in Köpenick. Wegen des Umbaus des Bahnhofs zum Regionalbahnhof kommt es dort immer wieder zu langen Rückstaus. Zusätzlich muss die benachbarte Hämmerlingstraße regelmäßig gesperrt werden.

Die größte Engstelle befindet sich zwischen dem Bahnhof Köpenick und der Friedrichshagener Straße, wo die Fahrbahn auf einen Streifen verengt ist. Nach aktuellem Stand sollen die Arbeiten erst im Februar 2028 abgeschlossen werden.

Schon seit Jahren die Staufalle in Köpenick: die Bahnhofstraße. Da die Deutsche Bahn den  Bahnhof neu baut, kommt es immer wieder zu Sperrungen und Umleitungen.
Schon seit Jahren die Staufalle in Köpenick: die Bahnhofstraße. Da die Deutsche Bahn den Bahnhof neu baut, kommt es immer wieder zu Sperrungen und Umleitungen.Sabine Gudath/imago

Ein weiterer Dauerbrenner ist die Landsberger Allee in Lichtenberg. Zwischen Oderbruchstraße und Vulkanstraße sorgen Tiefbauarbeiten  für Staus. Die Fahrbahn ist dort verengt, zusätzlich laufen Arbeiten an einer Brücke am S-Bahnhof Landsberger Allee. Wer Richtung Innenstadt unterwegs ist, wird außerdem auf der Petersburger Straße ausgebremst. Dort wird nach derzeitiger Planung noch bis Ende 2027 gebaut, an manchen Abschnitten der Landsberger Allee sogar bis 2029.

Hoffnung auf ein baldiges Ende gibt es dagegen am Alexanderplatz in Mitte. Der Tunnel Alexanderplatz ist seit dem 22. Juni wegen Sanierungsarbeiten vollständig gesperrt. Noch bis zum 17. Juli kommen Autofahrer dort in beiden Richtungen nicht durch. Danach soll die Erneuerung der Entwässerungsrinnen abgeschlossen sein – und der Verkehr endlich wieder rollen.