Wieder ein Messerangriff in Berlin. Diesmal in Wedding. Wie die Polizei mitgeteilt hat, ist ein 21 Jahre alter Sicherheitsmitarbeiter am Mittwochmittag an einer Schule am Schillerpark von einem 15‑jährigen Schüler angegriffen worden.
Sicherheitsmitarbeiter wird an der Hand verletzt
Der Sicherheitsmitarbeiter erlitt eine Handverletzung und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die genauen Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar, so die Polizei. Der Täter befindet sich auf der Flucht, die Ermittlungen laufen.
In Berlin vergeht kaum ein Tag, an dem nicht eine Gewalttat mit einem Messer bekannt wird. Um dem entgegenzuwirken, führte die Stadt vor einem Jahr unter anderem Messer- und Waffenverbotszonen ein, rund um das Kottbusser Tor, den Görlitzer Park und den Leopoldplatz.

Die Regelung gilt seit dem 15. Februar 2025 und umfasst öffentliche Straßen, Plätze und Wege. Verboten ist dort das Mitführen jeglicher Waffen und sämtlicher Messer, auch Küchen- und Gebrauchsmesser. Berlins Innensenatorin Iris Spranger verteidigte die Maßnahme als Teil eines Sicherheitskonzepts: „Sie stützen die Sicherheit gezielt dort, wo es erforderlich ist“, so die SPD‑Politikerin.




