Wer aus dem Fenster schaut oder vor die Tür geht, der findet aktuell wieder herrliches Frühlingswetter vor – Sonnenschein, blauer Himmel, milde Temperaturen. Doch in ein paar Tagen könnte schon alles vorbei sein – wenn man den aktuellen Wetterprognosen glaubt. Denn die Temperaturen sollen in der kommenden Woche wieder ein Stück nach unten fallen. Schlimmer noch: Aus Frankreich nähert sich schon am Wochenende ein Tiefdruckgebiet, das uns extremen Starkregen und Gewitter bringen könnte! Welche Regionen es jetzt besonders hart trifft.
Temperaturen gehen kommende Woche runter
Die gute Nachricht: Der Temperatursturz, der noch vor Tagen angekündigt wurde, fällt nicht so schlimm aus wie angesagt – zwar könnte es in der kommenden Woche etwas frischer werden, von Frosttemperaturen im tiefen einstelligen Minusbereich ist aber keine Rede mehr.
Dafür rückt nun ein anderes Phänomen in den Fokus: Am Wochenende soll ein Tiefdruckgebiet über Frankreich für teils heftige Unwetter sorgen, die auch nach Deutschland ziehen können.
Schon am Samstag geht es los: Über dem Westen von Frankreich braut sich ein Tiefdruckgebiet zusammenbrauen. Es wird kräftige Schauer und Gewitter geben, in einigen Regionen muss auch mit Dauerregen gerechnet werden. 50 Liter pro Quadratmeter soll es in der Nacht zum Sonntag geben – damit wären regional sogar Überflutungen möglich.
Das Problem: Der Schwerpunkt des Tiefdruckgebietes verschiebt sich im Laufe des Wochenendes immer weiter Richtung Norden. Und damit bekommt auch Deutschland eine ordentliche Portion ab!

Aktuell genießen wir noch viel Sonne mit bis zu 22 Grad im Südwesten und rund 20 Grad um Berlin. „Aber wie lange bleibt es noch so freundlich?“, fragt auch Meteorologe Dominik Jung in seinem aktuellen Wetterbericht. Das Hoch Winfried sorgt für das herrliche Wetter.
In der Nacht zum 1. Mai wird es noch einmal kühl, die Temperaturen sinken auf bis zu 0 Grad. „Der 1. Mai ist dann wirklich wieder herrlich“, sagt Jung. Wolkenloser Himmel, dazu Sonnenschein im ganzen Land, Werte zwischen 19 und 25 Grad: Sogar ein erster Sommertag ist möglich.
Erste Gewitter rauschen Samstag nach Deutschland
Am Samstag kommen dann die ersten Ausläufer des Regenwetters. Es gibt zwar zuerst viel Sonnenschein, aber nur „bis zum frühen Nachmittag“, sagt Jung. Am Rhein ziehen die ersten Schauer und Gewitter auf, nachdem den ganzen Tag über sommerliche Temperaturen von bis zu 27 Grad Deutschland beherrschten.
„Zum Sonntag kommen die Schauer und Gewitter dann langsam weiter voran. Sie ziehen wirklich langsam, können also an Ort und Stelle sehr starken Regen bringen, eng begrenzt.“ Es sei „nix Großes in der Fläche“, sagt Jung. Punktuell könne es aber für Starkregen reichen.
Der Vorteil für alle Menschen im Osten: Hier bleibt es noch recht warm, während sich die Luft im Westen hinter den Gewittern bereits merklich abkühlt. 18 bis 20 Grad sind dort noch möglich, während um Berlin rund 27 Grad herrschen. Der Montag wird dann im ganzen Land mit 15 bis maximal 22 Grad etwas kühler, dazu gibt es ab und zu Regen.
Am Dienstag bleibt es unverändert. Und am Mittwoch dürfte dann der neue Tiefpunkt der Woche erreicht sein, wenn es um die Temperaturen geht. „Viele Wolken, zeitweise Regen, der Schwerpunkt liegt dann im Osten.“ Bei 11 bis 15 Grad. Ein Temperaturschock, wenn auch nicht so heftig wie angekündigt: Zehn Grad weniger als am Wochenende wird das Thermometer am Mittwoch anzeigen.
Am Mittwoch ist der Wetter-Tiefpunkt erreicht
Über den Rest der Woche bleibt das Wetter dann recht stabil – mal Sonne, mal Wolken, dazwischen etwas Regen. Die Temperaturen liegen bei Werten zwischen 8 und 15 Grad am Donnerstag, 15 und 21 Grad am Freitag und 13 bis 19 Grad am kommenden Samstag.
Am Wochenende scheint es dann – das verrät die aktuelle Sicht auf die Wetterkarten – wieder eher wolkig und regnerisch zu werden. Bis dahin kann sich beim Wetter aber noch einiges drehen. Vielleicht überlegt es sich Petrus auch noch einmal anders – und schenkt uns ein trockenes Frühsommerwochenende.


