Ein Blick aus dem Fenster verheißt nichts Gutes. Zentimeterhoher Schnee, vereiste Straßen und Gehwege, kalter Wind weht um die Ohren. Daran wird sich in den kommenden Tagen nichts ändern.
Was Winterfreunden ein Lächeln ins Gesicht treibt, ist für die Menschen in den Berliner Stadtteilen ohne Strom blanker Horror. Für die Reparaturarbeiten an den kaputten Kabeln nach dem feigen Brandanschlag am frühen Samstagmorgen braucht es Plustemperaturen. Zum Glück nur in unmittelbarer Nähe der Baustelle. Das wird durch lokale Wärmequellen und Zelte über dem Bau sichergestellt.
Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) kündigte am Sonntagvormittag an, dass man alles versuchen werde, „um in fünf Tagen fertig zu sein“. Das Wetter wirbelt den Plan also nicht durcheinander, macht das Unterfangen allerdings noch herausfordernder. Und so heißt es zum Wetter: Ausgerechnet jetzt bekommt Berlin einen richtigen Winter?
In der Nacht zum Montag bleibt es stark bewölkt, gebietsweise fällt weiterer Schnee. Die Temperaturen sinken auf minus 2 bis minus 5 Grad. „Der Winter ist gekommen, um zu bleiben“, teilte Diplom-Meteorologin Jacqueline Kernn vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit.
In den Nächten sinken die Temperaturen auf minus 10 Grad
Auch zum Wochenstart setzt sich das winterliche Wetter fort. Am Montag herrscht verbreitet Dauerfrost bei minus 2 bis 0 Grad, vereinzelt sind noch Schneeschauer möglich. In den folgenden Nächten wird es mit Tiefstwerten bis unter minus 10 Grad teils noch deutlich kälter. Arbeiten an Hochspannungskabeln? Schwierig!
Im Wochenverlauf wird es weiter kalt bleiben. Der Schnee dürfte liegen bleiben. Noch bis mindestens Mitte der Woche bleiben die Temperaturen unter 0 Grad, sodass es verstärkt zu Dauerfrost kommt. Die Schneeschauer lassen aber nach.
Erst zum Freitag wird es leicht wärmer
Nach Angaben von „Wetter online“ sollen die Temperaturen erst zum Freitag leicht über 0 Grad steigen, dann zum Wochenende aber wieder abnehmen. Hinzukommen Schneeregen und böiger Wind. Keine guten Voraussetzungen für die geplanten Arbeiten.



