Das kann doch nicht wahr sein! Offensichtlich schon. Ein Busfahrer der BVG hat am Bundesplatz wohl vergessen, wie gigantisch sein Gefährt wirklich ist. Mitten vor dem Auto‑Tunnel setzte er zu einem Wendemanöver an – und scheiterte grandios.
Bus knallt mit dem Heck mehrfach gegen eine Wand
Wie auf Aufnahmen im sozialen Netzwerk Instagram zu sehen ist, knallte das Heck des Busses mehrfach gegen eine Tunnelwand. Dabei ruckelte der schwere Bus verzweifelt vor und zurück. Szenen wie aus einem Slapstick-Film – nur hier im wahren Berufsverkehr.
Videos gehen im Internet durch die Decke
Die Videos des Dramas landeten am Freitagvormittag im Netz und gingen sofort durch die Decke: Tausende Likes für das Malheur am Tunnel! Auf den Clips sieht man den Bus mit Warnblinker schräg vor dem Tunnel stehen, alle Fahrbahnen blockiert, Autos rechts wie links im Stau gefangen.
Mehrere genervte Autofahrer halten drauf, während der Bus immer wieder zurücksetzt – und immer wieder rummst er gegen die Betonwand.
Fast wäre es zu einer Katastrophe gekommen
Ein Rollerfahrer hat offenbar starke Nerven oder einfach keine Zeit. Lebensmüde quetscht er sich durch die winzige Lücke zwischen Wand und Bus, genau in dem Moment, als der Fahrer nach vorn anzieht. Ein einziger falscher Augenblick hätte gereicht und die Katastrophe wäre perfekt gewesen.
Als wäre das alles nicht schon schlimm genug, steht auch noch eine Laterne auf dem Mittelstreifen im Weg. Dadurch kann der Fahrer nicht komplett links einschlagen. Das Wendemanöver wird zum Geduldsspiel. Doch irgendwann, nach etlichen Vor‑ und Zurückbewegungen, schafft er es tatsächlich und rollt weiter.
BVG hält sich zu dem Vorfall bedeckt
Nach „B.Z.“-Informationen fuhr er zurück zum Betriebshof – zum Glück ohne Fahrgäste an Bord. Ob hier ein Anfänger am Steuer saß oder einfach ein Missgeschick passierte, bleibt offen.
Die BVG selbst übte sich in Zurückhaltung. Auf „B.Z.“-Anfrage hieß es nur: „Unfälle oder ein mögliches Fehlverhalten im Straßenverkehr werden grundsätzlich zunächst intern ausgewertet“, so ein Sprecher. Und weiter: „Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns in solchen Fällen nicht vorab öffentlich äußern.“




