Heimspiel gegen Topteam Bayer Leverkusen am Sonnabend (15.30 Uhr). Für den 1. FC Union wird es zur Hammeraufgabe. Noch kein Sieg in diesem Jahr (drei Niederlagen, vier Unentschieden), aber die Wende muss her, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten. Die Werkself ist seit Wochen im Aufwind. Gerade weil Ex-Herthaner Ibo Maza (20) immer besser wird.
Baumgart lobt Maza: „Positive Entwicklung“
Das weiß auch Trainer Steffen Baumgart und spricht so über den algerischen Nationalspieler aus Berlin: „Wenn man Maza nehmen will, den kennen viele in Berlin. Die Entwicklung, die er gemacht hat vom letzten Jahr zu diesem Jahr, die ist klar positiv, weil er in einer Mannschaft spielt, die ihm auch dabei immer wieder hilft.“

Den Namen Hertha BSC nimmt Baumgart nicht in den Mund. Dabei spielte Maza seit seinem siebten Lebensjahr für die Blau-Weißen und wurde dort Profi. Für 12 Millionen Euro wechselte das Superjuwel vergangenen Sommer zu Leverkusen. Für Herthas Vereinskasse war das gut. Für Mazas Karriere selbst auch. Bundesliga ist eben etwas anderes als Zweite Liga. Bei der Werkself kann er zum Superstar werden.
Baumgart: „Zu viele Gegentore bekommen“
Leverkusen setzt auf die Jugendkarte und Maza ist der Joker. Baumgart lobt die Arbeit der Werkself: „Wenn man mich zur Entwicklung fragt – und da kommt wieder der Fußballtrainer durch – das ist eine normale Entwicklung.
Du hast einen Umbruch im Sommer, der nicht leicht war. Du holst sehr viele junge Spieler, die sehr viel Talent und hohe Qualität haben. Das Team muss sich entwickeln und macht es gerade sehr positiv.“


