Der Transfermarkt öffnet erst im Sommer, aber beim 1. FC Union Berlin tut sich bereits etwas. Während in Köpenick ein personeller Umbruch droht, taucht plötzlich ein erfahrener Bundesliga-Routinier auf dem Radar auf. Ein Name, der sofort für Diskussionen sorgt – und einer, der genau das liefern könnte, was Union im Sommer verloren geht.
300 Spiele – und noch lange nicht satt
In Köpenick wird längst nicht nur auf den Klassenerhalt geschaut. Hinter den Kulissen laufen die Planungen für den Sommer auf Hochtouren – und dabei fällt jetzt ein Name, der sofort hängen bleibt: Leonardo Bittencourt.
Der Mittelfeldspieler von Werder Bremen hat gerade erst die Marke von 300 Bundesliga-Spielen geknackt. Eine Zahl, die in der Kabine Eindruck macht. Eine Zahl, die zeigt: Dieser Mann kennt die Liga. Und genau diese Erfahrung könnte Union Berlin bald gut gebrauchen.
Heldt sucht Führung für Union
Denn klar ist auch: Den Eisernen droht ein Umbruch. Die ablösefreien Abgänge von Führungsspielern wie Danilho Doekhi und Diogo Leite werden eine Lücke reißen – nicht nur sportlich, sondern auch in der Hierarchie. Genau da kommt Bittencourt ins Spiel.

Nach Informationen der in Bremen bestens vernetzten „Deichstube“ soll Union-Manager Horst Heldt bei Bittencourt bereits angeklopft haben. Kein Wunder. Der Cottbuser ist auf dem Markt, sein Vertrag an der Weser läuft aus. Werder wird nicht verlängern, obwohl Bittencourt unter dem neuen Trainer Daniel Thioune zuletzt wieder eine Rolle spielte.
Bremen lässt Bittencourt ziehen
Fakt ist: Bittencourt hat noch nicht genug. Kein gemütlicher Karriereausklang, kein Schritt zurück. Am liebsten will der 32‑Jährige weiter Bundesliga spielen. Dem Vernehmen nach buhlen neben Union noch einige andere Bundesliga-Klubs und Vereine aus dem Ausland um den meinungsstarken Bittencourt. Ein Wechsel zu den Eisernen wäre aber sportlich wie strategisch ein logischer Schritt.



