Trotz ihres 23. Platzes im Finale des Eurovision Song Contests (ESC) hat sich Sarah Engels kämpferisch und betont selbstbewusst gezeigt. Sie und ihr Team hätten alles gegeben, sagte sie direkt nach der Show. Zudem verwies sie darauf, dass sie gerade zuletzt viel Unterstützung aus Deutschland bekommen habe.
Engels: „Möchte nicht, dass Deutschland traurig ist“
„Ich glaube, das ist kein Geheimnis, dass Deutschland generell es sehr, sehr schwer hat beim Eurovision“, erklärte die 33-Jährige, die mit „Fire“ antrat. Enttäuschung will sie jedoch nicht gelten lassen: „Ich möchte nicht, dass Deutschland traurig ist.“
Sarah Engels lobt Sieger Bulgarien
Für Engels zählt vor allem die Botschaft: Leichtigkeit und Mut. Sie habe bewusst das Risiko ESC auf sich genommen – am Ergebnis ändere das aber nichts Grundlegendes. „Meine Familie wird mich morgen genauso in den Arm nehmen wie gestern“, sagte sie.
Klare Worte findet sie auch für den Sieger aus Bulgarien: „Ich find' den geil. Ich mag Dara, die ist sexy. Ich mag den Song. Also ich bin sehr stolz auf sie.“

TV-Sender ist mit Auftritt von Engels zufrieden
Auch beim verantwortlichen Sender SWR fällt das Fazit positiv aus. ESC-Chef Clemens Bratzler lobt den Auftritt: „Sarah hat wirklich eine super Show abgeliefert.“ Sie habe Deutschland würdig vertreten und verdiene Anerkennung und Respekt.
Der überraschende Sieg Bulgariens zeige einmal mehr, dass der ESC nicht planbar sei. Am bisherigen Modus, den deutschen Act per TV-Publikum zu bestimmen, will man vorerst festhalten – schließt aber Änderungen künftig nicht aus.


