Erst vor rund zwei Wochen sorgte Thomas Gottschalk für großes Rätselraten: Bei der diesjährigen Bambi-Verleihung sollte er den Legenden-Bambi an Pop-Ikone Cher übergeben – wirkte dabei auf der Bühne aber durcheinander. Er verhaspelte sich, klopfte merkwürdige Sprüche, war verwirrt. Sogar Spekulationen über eine mögliche Demenz-Erkrankung kamen auf, doch Gottschalk moderierte alles ab. Nun der nächste Peinlich-Auftritt: Bei der Verleihung des österreichischen Filmpreises „Romy“ stand Gottschalk offenbar ein weiteres Mal neben sich.
Peinlich-Auftritt: Gottschalk verwirrt beim Filmpreis „Romy“
In Kitzbühel wurde Thomas Gottschalk am Abend mit der Diamant-Romy ausgezeichnet – und sorgte wieder für verwunderte Gesichter im Publikum. Auch dieses Mal gab es merkwürdige Sprüche und leichte Verwirrung. In seiner Dankes-Rede merkte Thomas Gottschalk etwa an, er werde sich morgen wieder in Deutschland entschuldigen müssen. „Weil ich gesagt habe, mir liegt der österreichische Humor etwas mehr als der deutsche.“ Er müsse sich immer für das entschuldigen, was er gesagt habe. „Aber ich weiß auch nicht, wie ich das schaffe.“
Dann beschwert er sich plötzlich über das Mikrofon. „Ich muss das Mikrofon etwas anheben. Wir haben in Deutschland Mikrofone, die so weit aus dem Boden kommen, wie groß der Laudator gerade ist.“ Dann wendet er sich an den österreichischen Regisseur Otto Retzer, der neben ihm auf der Bühne steht. „Otto, für dich hätte es gereicht.“ Es folgt eine Idee für eine neue Produktion: „Otto, für dich wäre das sogar eine Idee für einen Film – eine Romy für Thommy. Aber ich glaube, in dem Fall wäre eine Serie besser: die vielen Romys für Thommy.“

Dann verhaspelt er sich komplett. „Das wäre natürlich an und für sich besser… besser… besser äh, im … im … im … ääh, sagen wir mal … als Film darzustellen als als Serie. Romys für Thommy, Thommys für Romy, Romys für Thommy.“ Es reime sich nicht ganz – und er sei es gewohnt, dass sich die Dinge reimen, sagt Thomas Gottschalk. „Ich habe mir das nicht ganz genau überlegt, wie ich mir vieles in meiner Karriere nicht überlegt habe, was ich gesagt habe. Aber es ist die Zeit gekommen.“ Dann blickt er auf den Monitor am Bühnenrand, zählt die Zeit herunter. „Ich habe noch 30 Sekunden, 29, 28…“
In #Kitzbühel hat der grossartige Thomas #Gottschalk die Diamant-#Romy erhalten. Muss man sich um ihn Sorgen machen? #ORF pic.twitter.com/YeFQq2Q0l4
— storymakers (@mz_storymakers) November 28, 2025
Plötzlich wirkt Thomas Gottschalk verwirrt, zählt die Zeit herunter
Dann dreht er sich zum anderen Bühnenrand, fragt: „Wo bleibt die Romy?“ Von der Seite kommt Hans Sigl, löst die Situation auf. „Entspann dich, Thommy!“ Einen weiteren Spruch gibt es dann, als er Gottschalk die Trophäe in den Händen hält. „Ich musste mir schon mal mit Michael Jackson eine Romy teilen, aber die hier gehört mir ganz alleine“, sagt er. „Michael ist weggebrochen sozusagen als Konkurrenz.“ Die Pop-Legende starb 2009 nach einer Überdosis an Medikamenten.




