Überraschendes Geständnis

TV-Moderatorin Ruth Moschner: Darum sieht mein Gesicht jetzt anders aus

Ruth Moschner spricht offen über das Älterwerden und verrät, warum ihr Gesicht plötzlich anders aussieht.

Author - Mariella Mandurino
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Moderatorin Ruth Moschner spricht über ihr verändertes Gesicht.
Moderatorin Ruth Moschner spricht über ihr verändertes Gesicht.Horst Galuschka/imago

Wer kennt es nicht? Abends verabschiedet man sich noch geschniegelt von seinem Spiegelbild und morgens schaut plötzlich eine völlig andere Person zurück. Auch Ruth Moschner kennt das. Die Moderatorin verrät jetzt, wieso sich ihr Gesicht plötzlich verändert.

Ruth Moschner über das Älterwerden und die Gesichtsveränderung

Erst im April feierte die gebürtige Münchnerin ihren 50. Geburtstag. Ein halbes Jahrhundert alt? Für Ruth Moschner offenbar kein Grund zur Panik. In der WDR-Talkshow „Kölner Treff“ verrät die Moderatorin nun, dass Alter für sie vor allem eine Frage der Tagesform ist.

Mal fühle sie sich jung, mal deutlich älter. Wie alt genau, das hänge unter anderem davon ab, „wie ich geschlafen habe“ und „wie hart das Wochenpensum“ gewesen sei. Ihr Lebensgefühl schwanke deshalb regelmäßig „so zwischen zwölf und 120“ Jahren.

Doch ganz spurlos geht das Älterwerden offenbar auch an ihr nicht vorbei. Vor allem morgens macht sich das bemerkbar, und zwar mitten in Moschners Gesicht. „Die Herausforderung ist letztendlich für mein Gesicht, dass es natürlich morgens anders aussieht, als wir uns abends verabschiedet haben“, erzählt der TV-Star.

Ruth Moschner hat kein Problem mit dem Älterwerden.
Ruth Moschner hat kein Problem mit dem Älterwerden.Imago

Nach dem Schlafen wirkt das Gesicht oft etwas geschwollen. Und je älter man wird, desto deutlicher fällt das manchmal auf. Ruth Moschner nimmt die Veränderung jedoch mit Humor. Statt sich darüber zu ärgern, sieht sie die Sache entspannt.

Ruth Moschner kann auch schlechter Sehen

„Dadurch, dass das Sehen auch schlechter wird, nimmt man es gar nicht so wahr. Daher ist das für mich in Ordnung“, sagt sie und lacht. Überhaupt habe sie festgestellt, dass mit den Jahren eine gewisse Gelassenheit einzieht. Während man sich früher vielleicht über jede Falte oder jede Schwellung Gedanken gemacht hat, sieht sie viele Dinge heute deutlich lockerer.

Sie waren beim „Kölner Treff“ zu Gast: Christoph Maria Herbst, Leon XSkincare,  Elfriede Heitkamp, Harald Lesch, Ruth Moschner, Micky Beisenherz, Christine Neubauer und Susan Link (v.l.n.r.)
Sie waren beim „Kölner Treff“ zu Gast: Christoph Maria Herbst, Leon XSkincare, Elfriede Heitkamp, Harald Lesch, Ruth Moschner, Micky Beisenherz, Christine Neubauer und Susan Link (v.l.n.r.)Malte Ossowski/Sven Simon/Imago

„Und man kriegt tatsächlich so eine ‚Fuck it‘-Einstellung.“ Darüber schreibt sie auch in ihrem neuen Buch „Die Fuck-it-List-Challenge“. Dort heißt es: „Wir alle tragen eine unsichtbare Liste mit uns herum – vollgepackt mit Erwartungen an unseren Körper, unsere Karriere und unser Privatleben. Doch was passiert, wenn wir uns endlich von dieser ständigen Selbstoptimierung befreien?“

Vor allem will Ruth Moschner ein langes Leben führen. „Ich bin sehr gerne am Leben. Wenn das so weitergeht mit der Langlebigkeitsforschung, werden wir alle 120. Ich bin gespannt, wie das dann ausgeht“, sagt sie im „Kölner Treff“.

Haben Sie eine ähnliche Einstellung wie Ruth Moschner zum Älterwerden? Schreiben Sie uns: leser-bk@berlinerverlag.com