Désirée Nosbusch gehört seit den 80ern zu den ganz großen Gesichtern der deutschsprachigen TV‑ und Filmszene. Doch nun zeigt sich die Schauspielerin so verletzlich wie selten zuvor. Im emotionalen Podcast‑Gespräch mit Marlene Lufen in „M wie Marlene“ spricht sie erstmals offen über ihr Ehe-Aus – und über eine Liebe, die sie bis heute nicht loslässt.
Désirée Nosbusch bestätigt Trennung von Tom Bierbaumer
Lange hatte sie geschwiegen, obwohl bereits 2025 Berichte über ihre Trennung kursierten. Jetzt bestätigt Désirée Nosbusch selbst, dass ihre Ehe mit Kameramann Tom Bierbaumer, den sie 2018 romantisch in Venedig heiratete, vorbei ist. Die beiden kannten sich seit 1991, waren lange befreundet, bevor aus Nähe Liebe wurde. Woran die Ehe zerbrach, verrät Nosbusch nicht.
Besonders bewegend sind die Worte über ihre erste große Liebe, den Komponisten Harald Kloser, mit dem sie von 1991 bis 2002 verheiratet war und zwei Kinder hat. „Wir haben uns nicht auseinandergelebt, wir haben uns einfach verloren.“

Sie werde ihn irgendwann im Rollstuhl schieben, sagt sie, so tief sei noch immer die Liebe für ihn und die Freundschaft miteinander. Auch nach fast 25 Jahren bezeichnet sie ihn als „immer noch meine große Liebe“. Ein Geständnis, das tief blicken lässt.
Trotz der emotionalen Rückblicke macht Nosbusch klar: Sie ist nicht auf Partnersuche. Ihr Single-Leben genieße sie derzeit – und wenn irgendwann jemand komme, dann völlig überraschend und ungeplant.
Désirée Nosbusch über unerfüllten Familientraum
Besonders nahe ging Désirée Nosbusch ein Thema: der Wunsch nach einer heilen Familie für ihre Kinder: „Wenn Familien am Tisch sitzen, Mama, Papa, Kinder. Wie schön, wenn man das geschafft hat. Das ist mir leider nicht gelungen. Ich hätte das gerne meinen Kindern das geschenkt, wenn sie ihre Eltern besuchen, dass das unter einem Dach stattfindet. Das hätte ich gerne hingekriegt.“
Ernste Worte verliert Désirée Nosbusch vor allem über ihre missbräuchliche Beziehung mit ihrem 26 Jahre älteren Manager Georg Bossert in den 1980er Jahren: „Man muss erstmal sich selbst verzeihen. Ich musste mir selbst erstmal klarmachen, warum ich überhaupt gewisse Dinge zugelassen habe. Warum lässt man das mit sich machen? Warum lässt man das zu?“
Mit 61 Jahren zeigt sich Nosbusch so offen wie selten zuvor – und beweist, dass auch hinter glamourösen roten Teppichen gebrochene Herzen, verpasste Chancen und unerfüllte Wünsche liegen können.
Ihr Mut, öffentlich über die Schattenseiten ihrer Beziehungen zu sprechen, macht sie gerade jetzt nahbarer denn je.





