Mit Rechnungen begleichen, hat es Lilly Becker nicht so wirklich. Eigentlich wollte die Ex von Tennis-Profi Boris Becker mit einem Gebot Kindern helfen. Doch stattdessen wartet die Hilfsorganisation Kinderlachen e.V. seit inzwischen sieben Monaten auf einen großen Check von Lilly.
Gründer äußert sich zu Geld-Vorwürfen an Lilly Becker
Es ist Geld, das für Projekte zugunsten kranker, armer und sozial benachteiligter Kinder fest eingeplant gewesen sei. Für den Verein ist die ausstehende Summe alles andere als eine Kleinigkeit. „Wir von Kinderlachen bedauern sehr, dass wir inzwischen seit sieben Monaten auf die vereinbarte Zahlung warten“, sagt Gründer Christian Vosseler zur Bild-Zeitung.

Weiter heißt es: „Insbesondere in der aktuellen, wirtschaftlich herausfordernden Situation ist jeder zugesagte Euro wichtig, damit wir unsere Hilfsprojekte zuverlässig fortführen und Kindern sowie Familien die notwendige Unterstützung zukommen lassen können.“
Nach Informationen der Bild habe Lilly Becker bei der „Kinderlachen-Gala“ Ende November 2025 in Dortmund mehrere Stücke im Gesamtwert von 4000 Euro ersteigert. Dazu hätten unter anderem ein signierter Football und ein unterschriebenes Trikot der New York Giants sowie Erinnerungsstücke der US-Boxlegende Larry Holmes gehört.
Die Hilfsorganisation soll die ersteigerten Gegenstände bereits an Becker verschickt haben, aber noch immer ist kein Geld seitens Becker geflossen. Später soll der Verein ihr sogar angeboten haben, dass sie das NFL-Paket zurückzunehmen würden. Doch die Organisation wartete Monate lang vergeblich auf eine Rückmeldung.
Lilly Becker soll um Zahlungsaufschub gebeten haben
Gerade für Kinderlachen e.V. sind Einnahmen aus solchen Auktionen von großer Bedeutung. Seit 26 Jahren unterstützt der Verein kranke, arme und sozial benachteiligte Kinder mit Projekten wie „Jedem Kind sein Bett“ oder „Jedem Kind seinen Verein“. Entsprechend seien zugesagte Spendengelder fest eingeplant.
Ein erstes Lebenszeichen soll es Mitte April gegeben haben. Demnach habe Lilly Becker in einer WhatsApp-Nachricht um einen Zahlungsaufschub bis Ende Mai beziehungsweise Ende Juni gebeten. Bis heute sei jedoch kein Geld eingegangen.



