Fast 27 Jahre nach seinem ersten großen Ehe-Drama zieht Boris Becker noch einmal Bilanz. In einem Podcast spricht der 58-Jährige überraschend offen über das Ende seiner Ehe mit Barbara Becker (59), über seine eigene Schuld, die öffentliche Verurteilung und wie sich Machtverhältnisse innerhalb einer Trennung verschieben können.
Eine Affäre war das Ende von Boris Beckers Ehe
Rückblick: Am 30. Juni 1999 endete Boris Beckers beeindruckende Tennis-Karriere. Nach seiner Wimbledon-Niederlage und einem Streit mit seiner schwangeren Frau Barbara zog sich Becker in einem Londoner Nobelrestaurant zurück. An der Bar lernte er das Model Angela Ermakova (58) kennen und hatte mit ihr einen One-Night-Stand.
Als die Affäre und Ermakovas Schwangerschaft ans Licht kamen, reichte Barbara Becker die Scheidung ein. Für das Ehe-Aus übernimmt die Tennis-Legende die Verantwortung. Im „The Louis Theroux Podcast“ sagt Becker: „Ich habe sie betrogen, daran besteht kein Zweifel.“
Was damals folgte, war ein öffentlicher Schlagabtausch, begleitet durch die Medien. Rückblickend beschreibt Becker, wie stark sich das Klima gegen ihn gedreht habe. „Wir haben das also hinter uns gelassen. Nach unserer Scheidung gab es ein paar Szenen. Aber es ist schon so lange her. Ich muss wirklich lange überlegen, was da alles nicht so nett von ihr war.“

Weiter beschreibt er, dass sich das Machtverhältnis zwischen ihm und seiner Ex geändert habe. „Sie hatte die Macht, weil ich der Bösewicht war. Sie hat eine ordentliche Abfindung bekommen. Und sie hat begriffen, dass niemand perfekt ist.“ Schuld gibt er der öffentlichen Meinung.
Plötzlich schwärmt Boris von Barbara
Mit Barbara hat der Tennis-Champion die beiden Söhne Noah (32) und Elias (26). Über ihre Rolle als Mama schwärmt er: „Trotzdem haben wir es geschafft, eine Beziehung aufzubauen, die auf Respekt beruht. Sie ist eine wundervolle Mutter für meine beiden ältesten Söhne. Sie ist dieses Jahr übrigens auch nach Mailand gezogen.“


