Mit seinem Lächeln, seinem Charme und seiner besonderen Ausstrahlung hat er jedes Zuschauerherz verzaubert. Jetzt kehrt Trystan Pütter (45) der Erfolgsserie „Ku’damm“ den Rücken.
Freddy-Rolle ist auserzählt
Ende Dezember lief die neue Staffel des ZDF-Hits „Ku’damm 77“ an. In der Serie spielte Pütter den lebenslustigen Rock-’n’-Roll-Tänzer Freddy Donath. In der neuen Staffel ist der Schauspieler nicht mehr dabei.
Im Gespräch mit dem Berliner KURIER erzählt Trystan Pütter: „Es gibt irgendwann Momente, wo man sich entscheiden muss, und ich habe für mich entschieden, dass das, glaube ich, auserzählt ist, und ich wollte meine Rolle in dem Stadium verlassen, wie ich das getan habe.“
Über die Arbeit mit dem Sender sagt der TV-Star: „Wir sind in Freundschaft auseinandergegangen.“

Trystan Pütter liebt die Verbundenheit im Osten
Mit seiner Ehefrau Heike Makatsch (54) und der gemeinsamen Tochter lebt der „Ku’damm“-Liebling im Berliner Prenzlauer Berg. „Wir haben hier eine große Gemeinschaft, die mir sehr, sehr viel wert ist. Ich finde, der Osten Berlins ist total schön, es ist ein super Ort, an dem man Geschichte hautnah noch miterlebt und sieht. Kann ich jedem empfehlen.“
Vor allem schätzt Pütter an Ostdeutschland die Verbundenheit unter den Menschen. „Vielleicht ist es tatsächlich so, dass im Osten noch mehr ein Gemeinschaftsgefühl besteht und schneller entsteht als im Westen“, so Pütter zum KURIER.

2023 war der Schauspieler in der Krimi-Serie „Babylon Berlin“ als Anwalt für arme Menschen im Einsatz. „Zurzeit würde ich manchmal ganz gerne Zeitreisen und in die wilden 20er Berlins reisen“, sinniert Pütter.
Weiter sagt er: „Ich glaube, das war eine offene Gesellschaft, da war alles möglich, divers, interessant und wild.“ Einen Mix aus „Ku’damm“ würde er sich aber doch wünschen. Als Rock-’n’-Roll-Tänzer würde er gerne übers Parkett jagen.
„Aber für die Armen und Schwachen einstehen, finde ich auch gut“, sagt Pütter.



