Für viele Fans ist es der größte Schock der neuen „Ku'damm“-Staffel: Trystan Pütter ist in „Ku’damm 77“ nicht mehr dabei.
Trystan Pütter fehlt bei „Ku’damm 77“
Dabei gehörte seine Figur Freddy Donath über Jahre zu den prägenden Gesichtern der ZDF‑Erfolgsreihe. Doch in der Fortsetzung, die nun im Januar 2026 ausgestrahlt wird, fehlt der Musiker und Tänzer komplett – und das nicht aus Termingründen, sondern aus einer bewussten kreativen Entscheidung.

Freddy Donath war in den Staffeln „Ku’damm 56“, „Ku’damm 59“ und „Ku’damm 63“ eine zentrale Figur. Umso überraschender ist es, dass Freddy in der Serie rund um Caterina Schöllack (Claudia Michelsen), Monika Franck-Schöllack (Sonja Gerhardt), Helga von Boost (Maria Ehrich) und Eva Fassbender (Emilia Schüle) nicht einmal eine Abschiedsszene bekommt. Laut Drehbuch ist er bereits zwischen den Staffeln bei einem Autounfall ums Leben gekommen – eine Entscheidung, die viele Zuschauer ratlos zurücklässt.
Sabin Tambrea kehrt nach dem Serien-Tod zurück
Das ZDF äußerte sich auf Nachfrage der Agentur teleschau deutlich zu den Hintergründen. „Aus inhaltlichen Gründen sind die Redaktion, Annette Hess und Trystan Pütter nicht zusammengekommen und haben sich gemeinsam entschieden, die Rolle nicht weiterzuerzählen.“ Ziel sei es gewesen, den neuen Figuren der vierten Staffel mehr Raum zu geben und den Fokus stärker auf die nächste Generation der Familie Schöllack zu legen.

Besonders schmerzt viele Fans, dass Freddy Donath – anders als andere Figuren – keine dramaturgische Aufarbeitung mehr erhält. Während etwa Sabin Tambrea trotz Serientods in einer neuen Rolle zurückkehrt, bleibt Freddy endgültig Vergangenheit. Drehbuchautorin Annette Hess erklärte dazu in der ZDF‑Begleitdokumentation, dass sie sich der emotionalen Reaktionen bewusst sei. Sie bekomme bis heute Hass‑Nachrichten für den Serientod von Sabin Tambreas früheren Charakter Joachim Franck – dennoch müsse jede Staffel neu gedacht werden.


