Bäume gibt es überall – doch wie gut kennen Sie sich damit aus? Haben Sie schon einmal eine Lindenblütige Kastanie gesehen, eine Buchenrindige Eiche, eine Ahornblättrige Platane … oder gibt es diese Bäume gar nicht? Dieser Frage muss sich auch ein Kandidat in der jüngsten Folge von „Wer wird Millionär?“ stellen. Und sorgt damit für Nervenkitzel pur. Denn die Frage nach Ahornblättriger Platane und Tannenzapfiger Fichte reißt Johannes Müller beinahe in den Abgrund.
Frage bei „Wer wird Millionär?“ dreht sich um Platane
Am Sonntag sendet RTL ein neues Oster-Special zu „Wer wird Millionär?“ – und das bietet den Kandidaten und auch den Zuschauern allerlei Überraschungen. Es gibt unter anderem zusätzliche Joker, Kandidaten, die noch gar nichts von ihrem Glück wissen, und obendrein natürlich jede Menge knifflige Fragen.
Etwa diese: Wissen Sie, was eine Ahornblättrige Platane ist – und ob es den Baum überhaupt gibt? Kandidat Johannes Müller muss diese Aufgabe lösen. Und stolpert beinahe über die Baum-Frage.
Tapfer hat er sich durch den Fragendschungel gekämpft, steht nach einiger Zeit bei 16.000 Euro. Doch dann geht’s plötzlich um Bäume – und der Kandidat bei „Wer wird Millionär?“ sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht! Moderator Günther Jauch will von ihm wissen: Welcher einheimische Baum verdankt seinen Namen einer gewissen optischen Verwechslungsgefahr? Als Antwortmöglichkeiten stehen die Lindenblütige Kastanie, die Buchenrindige Eiche, die Ahornblättrige Platane und die Tannenzapfige Fichte zur Verfügung.

Drei Namen sind ausgedacht, verrät Günther Jauch – nur einen der Bäume gibt es wirklich. Kennt der Kandidat die Antwort? Leider nicht. „Ich halte jetzt mal die Klappe, weil ich es gar nicht weiß“, sagt er. „Ich habe nur eine Vermutung.“ Er muss sich helfen lassen – und will das Publikum befragen. Doch die Antwort ist nicht wirklich zufriedenstellend.
Denn: 43 Prozent des Publikums entscheiden sich für die Ahornblättrige Platane, 39 Prozent wählen die Tannenzapfige Fichte. Ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Noch schlimmer: „Meine Vermutung ist raus, ich hatte B“, sagt der Kandidat. Doch darauf haben nur neun Prozent der Zuschauer getippt.
Gibt es die Ahornblättrige Platane wirklich?
Was tun? Zwar glaubt Johannes Müller, dass die Platane ahornähnliche Blätter hat. Aber wird er sich für die Antwort entscheiden? Er setzt einen zusätzlichen Joker ein, den es im Oster-Spezial gibt – und eine der vier Antworten fliegt raus. Glück für ihn: Die Macher von „Wer wird Millionär?“ entfernen die Tannenzapfige Fichte. Damit muss klar sein: Die Ahornblättrige Platane ist die richtige Antwort. Aber: Stimmt das wirklich?

Das hat es mit der Ahornblättrigen Platane auf sich
Tatsächlich ist die Ahornblättrige Platane richtig! Es handelt sich dabei um einen sehr großen Baum, der oft in Städten wächst. Die Platane wird auch Platanus hispanica genannt. Man erkennt sie gut an ihren Blättern: Diese sehen den Blättern eines Ahornbaums sehr ähnlich. Sie sind groß, grün und haben mehrere Spitzen. Der Stamm der Platane ist noch aufgrund eines anderen Merkmals besonders auffällig: Die Rinde löst sich in kleinen Stücken ab. Dadurch entsteht ein buntes Muster aus hellen und dunklen Flächen.
Die Ahornblättrige Platane kann gut in Städten leben, weil sie stark und widerstandsfähig ist. Sie verträgt Abgase, Hitze und Trockenheit besser als viele andere Bäume, was sie besonders beliebt für Neubausiedlungen macht.
Auch wenn der Boden hart oder sehr trocken ist, kann die Platane weiter wachsen, deshalb sieht man sie oft an Straßen, auf Plätzen oder in Parks. Ihre große Krone spendet viel Schatten, was im Sommer sehr angenehm ist. Viele Tiere nutzen den Baum als Lebensraum. Vögel bauen in der Krone Nester, und Insekten leben in der Rinde.


