Wissen Sie schon, was es heute zum Abendbrot gibt? Wer noch ein richtig schnelles Rezept sucht, der ist hier an der richtigen Adresse: Wir haben in einem Kochbuch von Kurt Drummer einen echten Klassiker der Hausmannskost entdeckt, mit dem Sie garantiert das Abendbrot retten, wenn Sie mal gar keine Idee haben! Leckeres Brot, schön deftig belegt, dazu ein Spiegelei: So schnell kann ein richtig deftiges Blitz-Gericht gehen. Das hat schon Kurt Drummer gewusst: Der Fernsehkoch aus der DDR hat dieses Rezept in einem seiner Kochbücher verewigt.
Zutaten für Strammer Max: Das müssen Sie einkaufen
Sie brauchen:
4 bis 6 Scheiben Mischbrot
4 bis 6 Eier
250 g rohen Schinken
50 g Butter
50 g Margarine
Salz und Pfeffer
etwas frische Petersilie
Zubereitung: So wird Strammer Max gemacht
Schritt 1: Verteilen Sie die Brotscheiben auf Tellern. Bestreichen Sie jede Scheibe mit etwas Butter und salzen Sie sie leicht.
Schritt 2: Belegen Sie jede Scheibe Brot mit etwas Schinken.
Schritt 3: Erhitzen Sie die Margarine in einer großen Pfanne. Schlagen Sie die Eier hinein und braten Sie daraus sechs Spiegeleier. Diese etwas salzen und pfeffern.
Schritt 4: Waschen Sie die Petersilie, schütteln Sie sie trocken und hacken Sie sie fein. Legen Sie jeweils ein Spiegelei auf jedes Brot und garnieren Sie alles mit der frischen Petersilie. Servieren Sie den Strammen Max sofort, gern auch mit etwas Senf oder Ketchup. Guten Appetit und viel Freude mit diesem Rezept!

Strammer Max: Was ist das und warum heißt es so?
Der Stramme Max gehört zu den bekanntesten Klassikern der deutschen Hausmannskost. Das einfache, aber herzhafte Gericht besteht traditionell aus einer Scheibe Misch- oder Bauernbrot, die mit rohem oder gebratenem Schinken belegt und anschließend mit einem Spiegelei gekrönt wird.
Ursprünglich stammt der Stramme Max aus der sächsischen und Berliner Küche, ist heute jedoch in ganz Deutschland als beliebtes Frühstück, schnelles Mittagessen oder Kneipengericht verbreitet.
Wie kam der Stramme Max zu seinem Namen? Über die Herkunft gibt es verschiedene Geschichten. Sprachwissenschaftler gehen davon aus, dass der Ausdruck „Strammer Max“ um 1920 in Sachsen entstand. Damals wurde die Bezeichnung in der Umgangssprache als scherzhafter Ausdruck für männliche Potenz verwendet.

Später übertrug man den Namen auf das reichhaltige Gericht, weil man ihm eine besonders kräftigende und stärkende Wirkung zuschrieb. Daneben existieren volkstümliche Legenden, etwa von einem Koch namens Maximilian, der das Gericht erfunden haben soll. Für diese Geschichte gibt es jedoch keine gesicherten Belege.


