Das müssen Sie mal wieder machen!

Strammer Max von DDR-Koch Kurt Drummer: Damit retten Sie heute Ihr Abendbrot

Knuspriges Brot, würziger Schinken und frische Spiegeleier: Mit diesem DDR-Rezept von Kurt Drummer ist das Abendbrot schnell auf dem Tisch.

Author - Florian Thalmann
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Leckere Hausmannskost für alle: Strammer Max ist ein Gericht, das schnell zubereitet ist und Ihnen garantiert das Abendbrot retten wird, wenn Sie mal gar keine Idee haben!
Leckere Hausmannskost für alle: Strammer Max ist ein Gericht, das schnell zubereitet ist und Ihnen garantiert das Abendbrot retten wird, wenn Sie mal gar keine Idee haben!Illustration: Berliner KURIER

Wissen Sie schon, was es heute zum Abendbrot gibt? Wer noch ein richtig schnelles Rezept sucht, der ist hier an der richtigen Adresse: Wir haben in einem Kochbuch von Kurt Drummer einen echten Klassiker der Hausmannskost entdeckt, mit dem Sie garantiert das Abendbrot retten, wenn Sie mal gar keine Idee haben! Leckeres Brot, schön deftig belegt, dazu ein Spiegelei: So schnell kann ein richtig deftiges Blitz-Gericht gehen. Das hat schon Kurt Drummer gewusst: Der Fernsehkoch aus der DDR hat dieses Rezept in einem seiner Kochbücher verewigt.

Zutaten für Strammer Max: Das müssen Sie einkaufen

Sie brauchen:
4 bis 6 Scheiben Mischbrot
4 bis 6 Eier
250 g rohen Schinken
50 g Butter
50 g Margarine
Salz und Pfeffer
etwas frische Petersilie

Zubereitung: So wird Strammer Max gemacht

Schritt 1: Verteilen Sie die Brotscheiben auf Tellern. Bestreichen Sie jede Scheibe mit etwas Butter und salzen Sie sie leicht.

Schritt 2: Belegen Sie jede Scheibe Brot mit etwas Schinken.

Schritt 3: Erhitzen Sie die Margarine in einer großen Pfanne. Schlagen Sie die Eier hinein und braten Sie daraus sechs Spiegeleier. Diese etwas salzen und pfeffern.

Schritt 4: Waschen Sie die Petersilie, schütteln Sie sie trocken und hacken Sie sie fein. Legen Sie jeweils ein Spiegelei auf jedes Brot und garnieren Sie alles mit der frischen Petersilie. Servieren Sie den Strammen Max sofort, gern auch mit etwas Senf oder Ketchup. Guten Appetit und viel Freude mit diesem Rezept!

Auf den Strammen Max gehört ein Spiegelei – die Eier werden deshalb in der Pfanne gebraten.
Auf den Strammen Max gehört ein Spiegelei – die Eier werden deshalb in der Pfanne gebraten.illustration: Berliner KURIER

Strammer Max: Was ist das und warum heißt es so?

Der Stramme Max gehört zu den bekanntesten Klassikern der deutschen Hausmannskost. Das einfache, aber herzhafte Gericht besteht traditionell aus einer Scheibe Misch- oder Bauernbrot, die mit rohem oder gebratenem Schinken belegt und anschließend mit einem Spiegelei gekrönt wird.

Ursprünglich stammt der Stramme Max aus der sächsischen und Berliner Küche, ist heute jedoch in ganz Deutschland als beliebtes Frühstück, schnelles Mittagessen oder Kneipengericht verbreitet.

Wie kam der Stramme Max zu seinem Namen? Über die Herkunft gibt es verschiedene Geschichten. Sprachwissenschaftler gehen davon aus, dass der Ausdruck Strammer Max“ um 1920 in Sachsen entstand. Damals wurde die Bezeichnung in der Umgangssprache als scherzhafter Ausdruck für männliche Potenz verwendet.

DDR-Koch Kurt Drummer liebte die bodenständige Küche. Kein Wunder, dass sich auch Strammer Max in seinem Kochbuch findet.
DDR-Koch Kurt Drummer liebte die bodenständige Küche. Kein Wunder, dass sich auch Strammer Max in seinem Kochbuch findet.Wolfgang Schmidt/imago

Später übertrug man den Namen auf das reichhaltige Gericht, weil man ihm eine besonders kräftigende und stärkende Wirkung zuschrieb. Daneben existieren volkstümliche Legenden, etwa von einem Koch namens Maximilian, der das Gericht erfunden haben soll. Für diese Geschichte gibt es jedoch keine gesicherten Belege.

Kurt Drummer verewigte Strammen Max im Kochbuch

Heute steht der Stramme Max vor allem für bodenständigen Genuss: knuspriges Brot, würziger Schinken und ein frisch gebratenes Spiegelei – einfach, sättigend und typisch deutsch. Das hat schon DDR-Koch Kurt Drummer sehr geschätzt: Der Küchen-Experte veröffentlichte ein einfaches Rezept für das belegte Brot in einem seiner Kochbücher. Auch ihm hat es also scheinbar geschmeckt. Und nun genießen auch Sie den Klassiker. Lassen Sie es sich schmecken!