Es gibt Rezepte, die früher gern zubereitet wurden, die heute aber beinahe in Vergessenheit geraten sind. Ein tolles Beispiel: Aschkloß! Hinter diesem etwas kryptischen Namen verbirgt sich eine Art Auflauf, der aus einem Kartoffelbrei zubereitet wird, der mit besonderen Zutaten verfeinert wird. Aschkloß ist eines dieser typischen Oma-Rezepte, die Sie unbedingt mal wieder probieren sollten. In unserem heutigen Rezept verraten wir, wie es geht.
Schon mal von Aschkloß gehört? Hier ist das Rezept!
Aschkloß wird heute kaum noch zubereitet, dabei ist es gar nicht schwer – und es kann sich lohnen, auch wenn die Kombination der Zutaten im ersten Moment vielleicht etwas ungewöhnlich erscheint.
Für das Gericht wird Kartoffelbrei mit geriebenen Kartoffeln, Speck und Backpflaumen kombiniert und dann mit eingeweichtem Brot überbacken. Klingt merkwürdig, ist aber einen Versuch wert und genial für alle, die mal etwas ausprobieren wollen. Hier kommt das Rezept!
Zutaten für Aschkloß: Das brauchen Sie für Omas Gericht
Zutaten: 2 Kilogramm Kartoffeln, 2 EL Mehl, 1 TL Salz, 250 g Speck, 150 g Backpflaumen, etwas Öl, 2 altbackene Brötchen, 1 Liter Milch und 2 Eier
Zubereitung: So wird Aschkloß ganz einfach gemacht
Zuerst schälen Sie die Kartoffeln gründlich. Etwa anderthalb Kilogramm der Kartoffeln werden danach mit einer Reibe gerieben, in klarem Wasser gut durchgespült und in einem sauberen Küchentuch kräftig ausgedrückt. Die übrigen Kartoffeln werden gekocht und anschließend durch die Presse gedrückt.
Der Kartoffelbrei kommt in eine große Schüssel. Geben Sie das Mehl und die geriebenen Kartoffeln dazu und vermengen Sie alles zu einem gleichmäßigen Teig. Würzen mit etwas Salz.

Der Speck wird in kleine Würfel geschnitten und die Backpflaumen in kleine Stücke. Mischen Sie dann den Speck und die Pflaumen unter den Kartoffelteig. Die beiden Brötchen werden in Scheiben geschnitten. Außerdem müssen Sie in einer kleinen Schüssel die Milch mit den Eiern verquirlen und diese Mischung etwas salzen. Nun kann der Aschkloß auch schon zusammengebaut werden.


