Herrlich einfach

Rezept für herzhaft-fruchtiges Chutney! So machen es die Profis

Chutneys sind Küchenklassiker in Südafrika und lassen sich auch daheim problemlos nachmachen. Sie werden überrascht sein, wie einfach es ist!

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Das Chutney-Grundrezept lädt zum Experimentieren ein, hier zum Beispiel mit Tomaten.
Das Chutney-Grundrezept lädt zum Experimentieren ein, hier zum Beispiel mit Tomaten.Christin Kolse/dpa

Wer Obst und Gemüse verarbeiten will, macht hierzulande meistens Marmelade daraus oder legt es ein. In Südafrika und Indien macht man stattdessen Chutney. Diese leckeren Soßen sind unglaublich vielseitig und lassen sich ganz einfach zubereiten. Zwei südafrikanische Profiköche zeigen, wie es geht.

Chutney – so vielseitig ist es!

„Die hausgemachten sind einfach die besten“, schwärmt Ashley Dokter über Chutneys. Er und sein Kollege Jurie Swart sind Experten in Sachen Chutneys und überzeugt, dass jeder Chutney machen kann. Dafür kann man fast alles benutzen: ob Zwiebeln, Äpfel, Tomaten, Paprika, Rote Bete, Curry, Pfirsiche, Ananas, Mangos, Blaubeeren. Perfekt also zur Resteverwertung. Hier gibt es das Grundrezept der beiden Köche zum Nachmachen.

Chutney eignet sich wunderbar dazu, es in großen Mengen zu machen und dann in Gläser abzufüllen. Das Basisrezept ist deswegen großzügig berechnet – wem das zu viel ist, der halbiert oder viertelt die Angaben einfach.

Das brauchen Sie für ein herrlich einfaches Chutney

Für das Chutney brauchen Sie: 500 Gramm klein gewürfelte Zwiebeln, 500 Gramm geschälte und entkernte Äpfel, 1 Kilogramm entsteinte und geschälte Pfirsiche, 350 Gramm braunen Zucker, 350 Milliliter Weißweinessig, 1 Teelöffel Salz und 6 Esslöffel Currygewürz

Ashley Dokter macht in sein Chutney gerne noch Tomaten rein.
Ashley Dokter macht in sein Chutney gerne noch Tomaten rein.Andreas Drouve/dpa

So geht das lecker fruchtige Chutney

In einem Topf die Zwiebeln in Olivenöl fünf Minuten sautieren, dann die kompletten Früchte in zerkleinerter Form mit Zucker, Currygewürz und Essig hinein, das Ganze auf mittlerer Hitze 20 Minuten kochen und Salz dazugeben, um alles auszubalancieren. Fertig. Wie Jurie Swart sagt: „Dieses Chutney gelingt immer, da kann man gar keine Fehler machen.“

Herrliches Chutney: Hier können Sie nach Herzenslaune experimentieren

Laut Swart lässt sich das Chutney in Gläsern einen Monat lang aufbewahren. Von seinem Basisrezept ausgehend kann man viele Chutney-Experimente ausprobieren. Statt der Pfirsiche können Sie Mango oder Ananas nehmen, etwas Limette hinzugeben – und schon schmeckt das Ganze exotischer. Getrocknete Champignons oder Preiselbeeren können den Geschmack ergänzen. Oder Sie machen es ein bisschen schärfer mit ein paar Chilischoten.

Ein Chutney klingt luxuriös, ist eigentlich aber total bodenständig – einfacher geht es kaum. Geröstetes Brot passt sehr gut dazu, aber ein Chutney wertet auch zu Hause beim Grillabend jedes Würstchen auf. Das ist viel besser als Ketchup, Mayo und Senf. ■