Herrlich saftig und lecker

Feiner Napfkuchen „Belvedere“ von Kurt Drummer: Dafür haben Sie ALLES im Haus!

Mehl, Zucker, Butter und Eier: Mehr braucht Kurt Drummers berühmter Napfkuchen „Belvedere“ nicht. Einfach, saftig und herrlich lecker.

Author - Florian Thalmann
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Leckerer Napfkuchen: Wer dieses Schmuckstück sieht ,vermutet kaum, dass man dafür nur fünf Zutaten braucht. Kurt Drummer wusste einfach, wie man mit einfachen Zutaten tolle Gerichte zaubert!
Leckerer Napfkuchen: Wer dieses Schmuckstück sieht ,vermutet kaum, dass man dafür nur fünf Zutaten braucht. Kurt Drummer wusste einfach, wie man mit einfachen Zutaten tolle Gerichte zaubert!Illustration: Berliner KURIER

Endlich Wochenende – und noch kein Kuchen im Haus? Wer ein echt leckeres Last-Minute-Rezept sucht, ist bei uns an der richtigen Adresse. Denn wir haben auch heute etwas im Kochbuch geblättert, um allen, die noch nach einer schnellen Leckerei suchen, aus der Patsche zu helfen. Kurt Drummer, der bekannteste Fernsehkoch der DDR, hat in einem seiner Kochbücher den feinen Napfkuchen „Belvedere“ verewigt – eine richtig saftige Leckerei, für die Sie garantiert alles im Haus haben, was Sie brauchen. Nur fünf Zutaten, mehr braucht es nicht bis zum Genuss. Ran an den Ofen!

Kurt Drummer konnte auch eine Naschkatze sein

Kurt Drummer war mit seiner TV-Sendung „Der Fernsehkoch empfiehlt“ der bekannteste Fernsehkoch der DDR – und eigentlich war er der Koch der deftigen Gerichte. Kartoffelsuppe war seine Leibspeise, und Drummer liebte alles mit Eiern. Millionen Hobbyköche hat er inspiriert. Doch heute entdecken wir, dass Drummer auch eine kleine Naschkatze sein konnte. Denn in einem seiner Bücher haben wir auch einen einfachen und leckeren Napfkuchen entdeckt.

Der Napfkuchen ist ein Kuchen, der in einer tiefen, runden Form – einem sogenannten „Napf“ – gebacken wird. Typische Vertreter sind Gugelhupf, Marmorkuchen oder Rodonkuchen. Im Unterschied zu Blechkuchen erhält er durch die hohe Form beim Backen seine charakteristische ringförmige Gestalt.

Seinen Namen verdankt der Napfkuchen genau dieser Backform: Das Wort „Napf“ bezeichnet ursprünglich eine Schale oder ein Gefäß. Der Begriff „Napfkuchen“ ist seit der Mitte des 18. Jahrhunderts belegt und bedeutet wörtlich „Kuchen aus dem Napf“. Kurt Drummers Napfkuchen heißt „Belvedere“ – wie man ihn macht, lesen Sie im Rezept.

Mit einem Klecks frisch aufgeschlagener Sahne schmeckt der Naptkuchen gleich noch etwas besser.
Mit einem Klecks frisch aufgeschlagener Sahne schmeckt der Naptkuchen gleich noch etwas besser.Illustration: Berliner KURIER

Zutaten für Napfkuchen „Belvedere“

Das brauchen Sie:
300 g Mehl
300 g Zucker
250 g Butter
6 Eier
Puderzucker

Zubereitung: So backen Sie den Napfkuchen „Belvedere“

1. Backform vorbereiten. Eine Napfkuchenform mit etwa 30 g Butter gründlich einfetten und rundum mit Mehl bestäuben. Überschüssiges Mehl durch kurzes Stürzen der Form ausschütten.

2. Teig herstellen. Die Butter schaumig rühren und nach und nach mit dem Zucker vermischen. Die Eigelbe einzeln unterrühren. Anschließend das gesiebte Mehl esslöffelweise zugeben.

3. Eischnee unterheben. Das Eiweiß steif schlagen und mit einem Holzlöffel vorsichtig unter den Teig heben, damit die luftige Konsistenz erhalten bleibt.

4. Kuchen backen. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und bei Bedarf mit leicht gefettetem Pergamentpapier abdecken. Im auf 150 Grad vorgeheizten Backofen 45 bis 50 Minuten backen. Die Ofentür in den ersten 20 bis 25 Minuten nicht öffnen. Nach etwa 30 bis 35 Minuten mit der Stäbchenprobe den Garzustand prüfen.

5. Auskühlen lassen und servieren. Den fertigen Napfkuchen einige Minuten abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form stürzen und großzügig mit Puderzucker bestäuben.