Der Sommer-Urlaub in Spanien ist schon gebucht? Das bedeutet Sonne, Strand und Sangria. Aber leider auch saftige Strafen, von denen viele Touristen gar nichts ahnen. Wer sich am Meer entspannt eine Zigarette anzündet, Sand und Muscheln sammelt als Souvenir oder sich später unter der Stranddusche mit Duschgel wäscht, hat in Spanien gleich mehrere Ordnungswidrigkeiten begangen. Und die können Urlauber Tausende Euro kosten.
Zutrittsverbote am frühen Morgen
Wer zu früh aufsteht, muss zahlen! Manche Strände, wie zum Beispiel Playa de San Antonio in Cullera südlich von Valencia, sind zwischen 5 und 8 Uhr gesperrt, weil Reinigungsteams arbeiten. Wer trotzdem hingeht, riskiert bis zu 3000 Euro Geldstrafe.
Paddle-Tennis am Strand
In Orten wie Benidorm oder San Javier (Murcia) ist das beliebte Strandspiel verboten. Wer das missachtet, muss mit Strafen bis 3000 Euro rechnen.

Handtuch-Reservieren
Das legendäre Handtuch-Reservieren von Frühaufstehern ist in Spanien vielerorts illegal. Laut Costa-Nachrichten darf ein Handtuch nicht näher als sechs Meter ans Meer gelegt werden. Viele Gemeinden gehen noch weiter und sammeln herrenlose Handtücher, Schirme und Liegen einfach ein. Strafen im mittleren dreistelligen Bereich sind keine Seltenheit.
Rauchen am Strand
Über 115 Strände sind inzwischen rauchfrei. Strafen reichen von 30 Euro (Barcelona) bis 2000 Euro (Ibiza).
Muscheln und Steine sammeln
Und dann wären da noch die beliebten Souvenirs! Muscheln, Steine, Sand sind beliebte Erinnerungsstücke an den Traumurlaub fürs Zuhause. Seit 2017 ist das Mitnehmen offiziell verboten. Kleinere Mengen werden nicht überall geahndet, aber in Nationalparks kann es richtig teuer werden, im Extremfall bis zu 60.000 Euro.

Ins Meer pinkeln
Heikel wird es auch beim Thema Pinkeln im Meer. In Städten wie Vigo in Galizien ist es verboten, im Wasser oder am Strand zu urinieren. Strafe: bis zu 750 Euro. In Málaga gilt Ähnliches, in Marbella drohen Wiederholungstätern sogar bis zu 3000 Euro.
Keine Seife in der Stranddusche
Auch die Strandduschen sind streng geregelt. Sie dienen ausschließlich dazu, Sand und Salz abzuspülen. Shampoo, Duschgel oder Seife sind landesweit verboten zum Schutz der Meeresumwelt. Wer erwischt wird, zahlt bis zu 750 Euro.
Haustiere unerwünscht
An vielen Stränden sind Hunde grundsätzlich untersagt (außer Blindenhunde). Bußgelder können bis zu 3000 Euro hoch ausfallen.




