Es gibt Dinge im Haushalt, die einen völlig unnötig auf die Palme bringen. Dazu gehört definitiv das Innere einer Trinkflasche. Man spült sie aus, stellt sie kopfüber auf die Arbeitsplatte und wartet. Und wartet. Stunden später kleben immer noch Wassertropfen an der Innenwand. Im schlimmsten Fall riecht die Flasche irgendwann sogar muffig oder bekommt unschöne Kalkränder. Dabei steht die Lösung wahrscheinlich längst in Ihrer Küche und sie hat mit Hightech oder teurem Zubehör überhaupt nichts zu tun.
Der Holzlöffel-Trick hilft bei allen Trinkflaschen
Ein einfacher Holzkochlöffel kann nämlich dabei helfen, Flaschen deutlich schneller trocken zu bekommen. Der Trick macht derzeit in den sozialen Netzwerken die Runde und funktioniert mit vielen wiederverwendbaren Flaschen. Egal ob Trinkflasche aus Kunststoff, Glasflasche, Sportflasche oder SodaStream-Flasche.

Die Anwendung ist denkbar einfach: Spülen Sie die Flasche wie gewohnt gründlich aus oder nehmen Sie sie frisch aus der Spülmaschine. Anschließend schütten Sie möglichst das gesamte Restwasser aus. Bleibt nur noch ein dünner Feuchtigkeitsfilm an der Innenwand zurück, kommt der Kochlöffel zum Einsatz.
Stecken Sie den langen Stiel eines sauberen, trockenen und unlackierten Holzkochlöffels in die Flaschenöffnung. Das Holz nimmt einen Teil der Feuchtigkeit auf und unterstützt gleichzeitig den Luftaustausch im Inneren der Flasche. Nach etwa 15 Minuten soll das Gefäß bereits vollständig trocken sein.
Wichtig dabei: Der Kochlöffel darf die Öffnung nicht komplett verschließen. Zwischen Holz und Flaschenhals sollte noch etwas Platz bleiben, damit die feuchte Luft entweichen kann. Ist der Stiel zu dick, funktioniert der Effekt deutlich schlechter.
Die Flaschen-Holz-Konstruktion muss sicher sein
Manche stellen die Flasche zusätzlich kopfüber auf den Kochlöffel. Das kann den Trocknungsprozess ebenfalls unterstützen, allerdings nur, wenn die Konstruktion sicher steht. Sonst endet der Flaschen-Trick schneller auf dem Boden als man gucken kann.



