Wenn Sie bislang für Ehefrau, Freundin, Mutter, Oma oder Tochter noch nichts für den Weltfrauentag besorgt haben, ist jetzt aber höchste Eisenbahn! Gehen Sie doch eben in den Blumenladen nach nebenan – oder lassen Sie sich von unseren anderen Ideen inspirieren.
Diese Blumen schenkt man zum Weltfrauentag
Ganz traditionell schenken Männer am Weltfrauentag Blumen. Das Gute daran: die kann man auch noch in letzter Minute kaufen, denn viele Blumenläden und Gartencenter sind sonntags geöffnet oder öffnen zumindest speziell für den Weltfrauentag ihre Türen. Traditionell sind übrigens rote Nelken die Blumensorte der Wahl, denn sie symbolisieren Solidarität und den Ursprung des Frauentags. In Italien schenkt man sich gelbe Mimosen, die ebenfalls Solidarität und außerdem den Frühlingsanfang symbolisieren. Rote Rosen sind natürlich ein Klassiker für die liebe Ehefrau, und auch Frühblüher wie Tulpen sind im März allgemein beliebt. Im Idealfall kennt Mann die Lieblingsblume der Ehefrau. Das macht dann auch einen Blumenstrauß persönlich.
Lieber Wertschätzung als Blumen zum Weltfrauentag
Aber sollte man überhaupt Blumen schenken? Gerade viele jüngere Frauen wünschen sich heutzutage zum Weltfrauentag explizit keine Blumen mehr, weil die symbolische Geste mit Blick auf fehlende Geschlechtergerechtigkeit fast beleidigend wirkt. Die Diskussion darum verunsichert viele Männer. Was also schenken? Im Zweifelsfall kennt man die eigene Frau wohl gut genug, um zu wissen, ob sie sich über Blumen freuen würde. Und wenn nicht, dann wird eine kurze Nachfrage (im Vorhinein und nicht am Weltfrauentag selbst!) wahrscheinlich mehr geschätzt als ein unsensibles Geschenk.

Unsere KURIER-Redakteurinnen sind sich einig: Blumen sind toll – doch ein spontaner Blumenstrauß wird mehr geschätzt als ein Pflicht-Blumenstrauß am Weltfrauentag und/oder zum Valentinstag. Eine echte und persönliche Geste der Wertschätzung, kommt oft viel besser an. Viele Mütter freuen sich am Weltfrauentag zum Beispiel über einen freien Tag. Der muss nicht mal mehr mit Massage und Co. daherkommen. Übernimmt der Mann für einen Tag mal das Kind, kann die Frau einmal durchatmen. Vielleicht auch mal eine Chance für sie, sich mit Freundinnen zu treffen – es heißt schließlich Weltfrauentag und nicht Weltfrautag.


