Zu heiß, zu kalt, und schon ist die Nacht gelaufen. Wer im Winter schweißgebadet oder frierend im Bett liegt, ahnt nicht, dass ein paar Grad entscheiden, ob wir morgens erholt aufwachen oder völlig gerädert sind.
Der Körper sollte auf natürlichem Weg in den Schlafmodus schalten
In den kalten Wintermonaten überheizen wir gerne mal unsere Wohnungen. Aber nur weil es draußen eiskalt ist, heißt es nicht, dass in Innenräumen Sahara-Hitze ausbrechen muss.
Tatsächlich sind kühlere Temperaturen selbst im Winter für einen erholsamen Schlaf sogar vorteilhaft. Laut Umweltbundesamt soll es im Schlafzimmer zwischen 17 und 20 Grad warm sein. Der Grund ist simpel.
Dadurch kann die Körpertemperatur abfallen und der Körper kann einfacher herunterfahren. So schaltet er auf natürlichem Weg in den Schlafmodus.
Weder im Sommer noch im Winter sollte der Wärmegrad aber unter 14 Grad fallen. Bei zu kalter Luft kann sich Schimmel in der Wohnung bilden. Anders verhält es sich bei Hitze. Bei zu hoher Raumtemperatur ist der Körper anfälliger für Erkältungen.

Was erst mal nach einem guten Plan klingt, ist bei Paaren in der Umsetzung allerdings gar nicht so einfach. Während Männer sich oft schon bei kühleren Temperaturen wohlfühlen, brauchen Frauen meist etwas mehr Wärme.
Frauen frieren schneller als Männer
Im Durchschnitt liegt die Wohlfühltemperatur bei Frauen etwa 2,5 Grad höher. Häufig ist die Haut von Frauen etwa drei Grad kälter als die von Männern. Das liegt am Hormon Östrogen, das den Blutfluss in den feinen Gefäßen der Extremitäten verringert. Dadurch werden Hände und Füße schlechter durchblutet und Frauen frieren schneller.



