Wieder Stromausfall

Am Abend gab es in Berlin-Mitte einen Stromausfall

Am Abend gingen die Lichter aus. Rings um den Alexanderplatz gab es einen Stromausfall. Betroffen waren 711 Haushalte.

Author - Stefan Henseke
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Monteure reparieren einen defekten Strommast (Symbolfoto).
Monteure reparieren einen defekten Strommast (Symbolfoto).Christoph Hardt/imago

Und plötzlich war das Licht aus, der Fernseher lief nicht mehr. In Berlin-Mitte gab es am Abend und in der Nacht einen Stromausfall. Betroffen war das Gebiet rings um den Alexanderplatz. Erst um 20.59 Uhr waren alle Haushalte wieder am Netz.

Betroffen war das Gebiet rings um den Alexanderplatz

Gegen 19.30 Uhr meldete Stromnetz Berlin die Störung. Betroffen waren 711 Haushalte in der Karl-Liebknecht-Straße, Rochstraße, Rosenstraße und Spandauer Straße.

Am Abend kündigte Stromnetz Berlin an, dass der Schaden bis 21.30 Uhr behoben werden könne. Das klappte sogar schon früher. Schon um 20.59 Uhr hatten die letzten Haushalte wieder Strom.

Immer wieder gab es in den letzten Wochen Stromausfälle, auch an diesem Wochenende, wie B.Z. meldet. Am Sonntagmorgen für 90 Minuten in Teilen von Berlin-Wedding, in der Nacht zu Sonntag für eine Stunde in Neu-Hohenschönhausen.

Nach dem Brandanschlag auf das Stromnetz im Südwesten Berlins wird nach den Tätern gefahndet.   Das Bundeskriminalamt und der Generalbundesanwalt haben bis zu eine Million Euro an Belohnung ausgeschrieben.
Nach dem Brandanschlag auf das Stromnetz im Südwesten Berlins wird nach den Tätern gefahndet. Das Bundeskriminalamt und der Generalbundesanwalt haben bis zu eine Million Euro an Belohnung ausgeschrieben.Sebastian Gollnow/dpa

Stromnetz Berlin fordert mehr Notstromaggregate

Nach dem Brandanschlag im Berliner Südwesten mit dem anschließenden Stromausfall Anfang des Jahres fordert der Energieversorger Stromnetz Berlin übrigens, dass Berlin mehr auf Notstromaggregate für Krisensituationen setzen solle.

Stromnetz-Geschäftsführer Erik Landeck kündigte im RBB24 Inforadio an, dass sein Unternehmen zusätzliche Anlagen beschaffen werde. Aber auch andere Betreiber sowie die Bezirke müssten mitziehen, heißt es. „Wir haben in diesem Fall gelernt, dass die Notstromaggregate, die eingesetzt worden sind, echt einen Unterschied gemacht haben“, erklärte Landeck.