Welche Autos sind echte Dauerläufer und welche bleiben auffällig oft liegen? Der ADAC hat für seine Pannenstatistik 2026 Millionen Einsätze ausgewertet und zeigt, bei welchen Modellen Fahrer besonders selten Hilfe brauchen und welche besonders oft liegen bleiben.
Deutsche Marken sind besonders zuverlässig
Und der große Pannenüberblick bringt Überraschungen ans Licht: Ausgerechnet Toyota, einst Inbegriff der Unverwüstlichkeit, landet in mehreren Klassen auf den hinteren Plätzen. Und auch Hyundai muss Federn lassen.
Für die aktuelle Auswertung hat der ADAC sämtliche Einsätze des Jahres 2025 analysiert. Das Ergebnis zeigt deutliche Unterschiede zwischen Herstellern und Antriebsarten. Und es bestätigt einen Trend: Deutsche Marken bauen derzeit besonders verlässliche Autos.

Ganz vorne dabei sind die Kleinwagen VW up!, Skoda Citigo, der Dacia Spring, Opel Crossland, Seat Ibiza, VW Polo und der Audi A1. In der Mittelklasse dominieren Audi A3 und A4, VW Beetle, VW Golf sowie BMW 1er und 3er und die Mercedes-Benz A-Klasse und B-Klasse. Wer eines dieser Modelle fährt, bleibt laut Statistik nur selten liegen.

Toyota-Modelle mit hohen Pannenraten
Doch nicht überall sieht es so rosig aus. In mehreren Segmenten warnt der ADAC vor Modellen mit auffällig hohen Pannenraten. Besonders hart trifft es Toyota: Der C-HR und der RAV4 fallen über viele Baujahre hinweg negativ auf.
Auch Yaris und Yaris Cross (2021–2023) bleiben häufig stehen. Hauptproblem ist die Starterbatterie. Versagt sie, geht gar nichts mehr. Zwar bessert Toyota seit 2024 nach, doch das spiegelt sich in der aktuellen Statistik noch nicht wider.

Auch Hyundai hat Ärger: Beim elektrischen Ioniq 5 (2022–2023) streikt oft die Ladesteuereinheit. Wird die Bordbatterie nicht mehr geladen, bleibt der Wagen abrupt stehen. Rückrufe laufen bereits.
Und es gibt weitere Problemfälle: Der Opel Meriva (2016–2017) und Opel Insignia (bis 2019) wie auch der Ford S-Max (2016–2018) tauchen mit überdurchschnittlich vielen Pannen auf. In der Kompaktklasse sollten Käufer beim Nissan Qashqai (2019), Renault Scénic (2018–2019) und Mazda 3 (2020) genauer hinsehen.
