Ganz Deutschland bangt: Welche Änderungen werden mit der großen Renten-Reform einhergehen? Dass sich etwas ändern muss, ist völlig klar. Denn die Bundesrepublik ist zu alt – zu wenige junge Menschen auf zu viele Senioren. Die angeschlagene Rentenkasse zu retten gehört zu den Hauptthemen der schwarz-roten Regierung. Bis Ende Juni sollen Experten realistische Vorschläge unterbreiten. Aktuell wird dazu streng vertraulich getagt. Doch nun gibt es erste Gerüchte über die Pläne.
Rente mit 70 für Millennials und Generation Z
Immer wieder wird davon gesprochen – jetzt könnte das Vorhaben tatsächlich Realität werden: Bild-Informationen zufolge soll die Rente mit 70 durch die Renten-Reform tatsächlich auf uns zukommen.

Die Experten empfehlen wohl, das Renteneintrittsalter sukzessive von 67 auf 70 Jahre anzuheben. Das soll ab den Jahren 2061/62 gelten. Und was ist mit dem Zeitraum davor? Ab Anfang der 40er Jahre soll die Rente mit 68 kommen, ab Anfang der 50er Jahre dann die Rente mit 69. Ab Anfang der 60er Jahre wiederum die Rente mit 70. Von dieser Regelung wären dann alle betroffen, die nach 1990 geboren sind – also die Millennials und die Generation Z.
Künftige Neurenter sollen weniger Geld bekommen
Weitere Neuigkeiten: Das Rentenniveau soll leicht sinken. Das würde bedeuten, dass künftige Neurentner etwas weniger Geld bekommen. Ziel ist, den staatlichen Zuschuss zur Rentenkasse (derzeit über 100 Milliarden Euro jährlich) langsamer anwachsen zu lassen.

Wichtig: Es handelt sich nicht um eine Rentenkürzung – die ist gesetzlich ausgeschlossen. Fachleute schlagen vor, das Rentenniveau (Verhältnis von Durchschnittsrente zu Durchschnittslohn) nach 2031 schrittweise von 48 auf 46 Prozent zu reduzieren.
Wird die Rente mit 63 abgeschafft?
Angeblich wollen die Experten die Rente mit 63 abschaffen oder zumindest kürzen, ebenso die Mütterrente. Beides sei einfach zu teuer. Allerdings sei noch unklar, wie die Empfehlung am Ende tatsächlich ausfällt.



