Im Mai kommt für Verbraucherinnen und Verbraucher einiges in Bewegung. Von billigeren Spritpreisen über mehr Geld für Beschäftigte bis hin zu neuen Förderungen und Verbesserungen im Bahn- und Gesundheitsbereich reichen die Änderungen.
Für die Berliner wird der Mai vor allem bunt! Denn am Pfingstwochenende vom 22. bis 25. Mai zieht wieder der Karneval der Kulturen durch die Straßen. Aber nur, wenn die Finanzierung bis dahin gesichert ist. Gesichert ist dagegen, dass die S7 vom 11. bis 20. Mai wegen Weichenerneuerungen zwischen Westkreuz und Grunewald voll gesperrt sein wird. Doch es gibt auch gute Neuerungen im Wonnemonat Mai!
Tankrabatt kommt
Ab dem 1. Mai bis zum 30. Juni wird der Tankrabatt greifen. Doch ob Autofahrer wirklich sofort sparen, ist fraglich. Zwar senkt der Bund die Mineralölsteuer auf Benzin und Diesel um rund 17 Cent pro Liter, aber die Tanks vieler Stationen sind noch mit teurerem Kraftstoff gefüllt. Branchenverbände warnen bereits, dass der Effekt erst verzögert ankommen könnte.
Mehr Geld für Beschäftigte
Für Millionen Beschäftigte des Bundes und der Kommunen gibt es dagegen eine sicher gute Nachricht: Ab Mai steigen die Löhne um 2,8 Prozent. Die Tarifeinigung aus dem vergangenen Jahr tritt damit in die nächste Stufe. Ein Lohn-Plus, das angesichts steigender Lebenshaltungskosten dringend nötig ist.

Prämie für E-Autos
Auch für alle, die auf ein neues Elektroauto schielen, lohnt sich der Blick in den Kalender. Voraussichtlich im Mai startet die Antragstellung für die neue E-Auto-Prämie. Gefördert werden Fahrzeuge, die seit dem 1. Januar 2026 zugelassen wurden, das gilt auch rückwirkend. Die Basisförderung liegt bei 3000 Euro pro Fahrzeug. Je nach Einkommen und Familienstand kann sie auf bis zu 6000 Euro steigen. Daneben sind E-Autos weiterhin bis 2035 von der Kfz-Steuer befreit.
Bahnstrecke Hamburg–Berlin
Bahnreisende im Norden dürfen ebenfalls aufatmen. Die Generalsanierung der Strecke Hamburg–Berlin hatte sich wegen Frost verzögert, doch ab dem 15. Mai rollen zumindest im nördlichen Abschnitt wieder Züge. Die Regionalbahnen nach Schwerin, Rostock und Stralsund fahren dann wieder durchgehend – der nervige Busersatzverkehr entfällt größtenteils. Ab dem 14. Juni soll der gesamte Korridor wieder regulär laufen.


