Haben Sie schon Pläne für den Valentinstag? Wenn nicht, kommt am Donnerstag ein Film für ganz Mutige in die Kinos. Der neue Streifen „Wuthering Heights“ ist zwar eine Verfilmung des Literaturklassikers „Sturmhöhe“ von Emily Brontë, doch statt Schulunterricht gibt es Sadomaso-Fantasien.
In Deutschland steht „Sturmhöhe“ (im Original „Wuthering Heights“) nicht unbedingt auf dem Lehrplan, darum eine kurze Zusammenfassung von Buch und Film. Catherine Earnshaw (gespielt von „Barbie“-Darstellerin Margot Robbie), Cathy genannt, lebt in gutem Hause in den Hochmooren von Yorkshire, England. Ihr Vater nimmt ein Findelkind auf, Heathcliff (Jacob Elordi), und die beiden verbindet von da an eine zerstörerische Liebe, die sie und ihr Umfeld in den Ruin treibt.
Auch wenn „Sturmhöhe“ von vielen als trockene Literatur abgetan wird, hat das Buch eine große Fangemeinde unter Teenagermädchen und solchen, die es mal waren. Regisseurin Emerald Fennell („Saltburn“) gehört anscheinend auch dazu, deswegen hat ihr Film „Wuthering Heights“ auch nichts Verstaubtes an sich. Ob das gut ist? Na ja.
Bei „Wuthering Heights“ geht es heiß her
Der neue „Wuthering Heights“ erinnert nicht so sehr an das viktorianische England, sondern eher an den Erotik-Sensation „Fifty Shades of Grey“. Cathy entdeckt nicht nur ihre Liebe zu Heathcliff, sondern auch gleichzeitig ihre Sexualität. Zum Beispiel, wenn sie ihre Diener dabei beobachtet, wie die mit Peitsche und Pferdegeschirr Sex haben. Das findet Cathy natürlich wahnsinnig aufregend.

Die restlichen zwei Stunden verbringt Cathy damit, sexuell frustriert zu sein, und Heathcliff damit, sexy zu sein. Meistens im Regen. Fans von Mädchenschwarm Jacob Elordi dürften begeistert sein, denn als attraktives, unerreichbares Schmachtobjekt kennen sie ihn schon aus der Netflix-Filmreihe „The Kissing Booth“. Sehr anders als in der Teenie-Romanze ist Elordi als Heathcliff auch nicht, außer, dass er jetzt auch Sex hat und gerne Frauen auspeitscht.


